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Lausanne kehrt in die Super League zurück

Challenge League - Lausanne-Sport steigt in die Axpo Super League auf. Das Team von Martin Rueda feierte beim 4:0 in Biel den siebten Sieg in Folge und kehrt damit nach neun Jahren ins Oberhaus zurück.
Vor 2827 vorwiegend Gäste-Fans auf der Bieler Gurzelen beseitigten Martin Steuble und Lucien Dénervaud mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause die letzten Zweifel an der Rückkehr Lausannes in die höchste Schweizer Spielklasse. In den zehn Minuten nach der Pause trafen dann auch noch Alexandre Pasche und Jocelyn Roux.
In Biel, in der 30. und letzten Challenge-League-Runde, fand der Lausanner Steigerungslauf der letzten eineinhalb Jahre damit seinen vorläufigen Höhepunkt. Im letzten Frühjahr hatten sich die Waadtländer - u.a. dank Siegen gegen die oberklassigen Young Boys und St. Gallen - überraschend für den Cupfinal qualifiziert. Dort unterlag Lausanne zwar dem FC Basel mit 0:6, sicherte sich aber die Teilnahme an der Qualifikation für die Europa League. Nach der Übernahme durch Martin Rueda sorgte der "Underdog" auch international für Schlagzeilen, als er sich überraschend für die Gruppenphase der Europa League qualifizierte.
Vor acht Jahren war der 1896 gegründete Traditionsverein am Boden. Nachdem Lausanne-Sports 2002 aus der Super League zwangsrelegiert worden war, ging der Verein ein Jahr später Konkurs und musste neugegründet werden. Aus Lausanne-Sports wurde Lausanne-Sport, der Neustart für den siebenfachen Schweizermeister und neunfachen Cupsieger erfolgte in der interregionalen 2. Liga. 2005 erfolgte die Rückkehr in die Challenge League, in der die Waadtländer gleich auf Rang 3 stürmten. Danach benötigten sie aber einige Jahre, um sich wieder an die Spitze der zweithöchsten Liga zu spielen.
Mit Servette Genf könnte auch ein zweiter Traditionsverein den Lausannern in die Super League folgen. Die Genfer bekundeten bei Absteiger Yverdon allerdings enorme Mühe und kamen erst dank Treffer von Vitkieviez in der 72. Minute und M'Futi Sekunden zum 2:0-Erfolg, dem achten Sieg in den letzten neun Spielen. Nur Rang drei blieb dem FC Lugano, der in Delémont 3:1 gewann.
Als Absteiger standen bereits vor der letzten Runde Yverdon und Schaffhausen fest.
Die Telegramme und Tabelle:
Biel - Lausanne-Sport 0:4 (0:2). - Tore: 35. Steuble 0:1. 40. Dénervaud (Eigentor) 0:2. 52. Pasche 0:3. 56. Roux 0:4.
Vaduz - Aarau 2:0 (2:0). - Tore: 17. Burgmeier 1:0. 21. Bader 2:0.
Yverdon-Sport - Servette 0:2 (0:0). - Tore: 72. Vitkieviez 0:1. 89. M'Futi 0:2.
Delémont - Lugano 1:3 (0:0). - Tore: 49. Germann 1:0. 55. Senger 1:1. 62. Hallenius 1:2. 68. Hallenius 1:3.
Stade Nyonnais - Locarno 5:2 (1:1). - Tore: 2. Marchesano 0:1. 14. Besseyre 1:1. 46. Rapp 1:2. 52. Malfleury 2:2. 71. Pimenta 3:2. 73. Besseyre 4:2. 87. Sarni 5:2.
Wohlen - Schaffhausen 5:2 (1:0). - Tore: 38. De Lima 1:0. 46. Ladner 1:1. 52. Renfer 2:1. 61. De Lima 3:1. 64. Renfer 4:1. 88. Osmani 5:1. 90. Knöpfel 5:2.
Chiasso - Kriens 0:0. - Bemerkung: 7. Pfostenschuss von Mehmeti (Kriens).
Wil - Winterthur 2:1 (2:0). - Tore: 16. Bastida 1:0. 28. Cavusevic 2:0. 68. Antic 2:1. - Bemerkung: 17. Kopfball von Antic an die Latte.
Schlussrangliste (je 30 Spiele): 1. Lausanne-Sport 65. 2. Servette 62 (75:27). 3. Lugano 62 (57:35). 4. Vaduz 60. 5. Wil 46 (45:42). 6. Stade Nyonnais 46 (48:51). 7. Chiasso 41. 8. Delémont 40. 9. Biel 39. 10. Wohlen 37. 11. Aarau 36. 12. Kriens 33. 13. Winterthur 32. 14. Locarno 31. 15. Schaffhausen 26. 16. Yverdon 20.

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