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Die Volkswagen-Spitze hat bei der Suche nach Verantwortlichen für den weltweiten Diesel-Skandal weiterhin nur einen relativ kleinen Kreis von Verdächtigen im Visier.

"Wir halten es für wahrscheinlich, dass nur eine überschaubare Zahl an Mitarbeitern aktiv zu den Manipulationen beigetragen hat", berichtete Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch am Donnerstag bei der Vorlage eines Zwischenstands zu den Ermittlungen in Wolfsburg.

Inzwischen habe man über 1500 elektronische Datenträger von fast 400 Beschäftigten eingesammelt, um Spuren und Hinweise auf den Ursprung der Affäre zu finden. Es seien zudem bisher 87 ausführliche Interviews im Rahmen der Ermittlungen geführt worden. Neun Vertreter des Managements seien im Zuge der Aufklärungen freigestellt worden.

"Alles kommt auf den Tisch, nichts wird unter den Teppich gekehrt", sagte Pötsch vor Journalisten. Der Skandal werde von internen und externen Prüfern aufgearbeitet - "ohne Tabus".

Als Reaktion auf den Skandal werde VW unter anderem in der Entwicklungsarbeit strenger auf die Einhaltung von Regeln zu achten. So werde etwa bei der Software-Entwicklung für Motorsteuergeräte konsequent auf das Vier-Augen-Prinzip gesetzt, um Manipulationen zu erschweren.

Der Volkswagen-Konzern hatte im September zugeben müssen, dass weltweit bei rund elf Millionen Dieselfahrzeugen eine Manipulations-Software eingesetzt wurde, die den Ausstoss von Stickoxiden im Testbetrieb als zu niedrig auswies.

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SDA-ATS