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In weiten Teilen der Alpen herrscht seit Samstag grosse Lawinengefahr. Dies hat auch Auswirkungen auf den Bahn- und Strassenverkehr. (Archivbild)

KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA BELLA

(sda-ats)

Die Lawinensituation in den Alpen bleibt weiterhin angespannt. Im Wallis mussten einige Bewohner von Conthey oberhalb von Sitten evakuiert worden. Andernorts musste der Bahnverkehr unterbrochen werden.

Am Samstag sei es zu mehreren Lawinenauslösungen auf Touren und Varianten gekommen, teilte das Institut für Schnee und Lawinenforschung (SLF) am Samstag mit. Für den gesamten Alpenhauptkamm vom Wallis bis nach Graubünden erhöhte das SLF die Lawinengefahrstufe auf "gross" - die zweithöchste Stufe.

Es seien spontane Lawinen zu erwarten und teilweise seien auch exponierte Gebäude und Strassenwege gefährdet, hiess es weiter. Vor allem im Wallis, Nordbünden und im Unterengadin seien die derzeitigen Schneehöhen "stark überdurchschnittlich". Im nördlichen Wallis beträgt sie gebietsweise bis zu drei Metern.

Maiensässe evakuiert

In Conthey mussten Bewohner der Maiensässe oberhalb der Gemeinde evakuiert werden. Die Einwohner hätten bis am Samstag um 10 Uhr Zeit gehabt, um die Gemeinde zu verlassen, sagte Christophe Germanier, Präsident der Gemeinde im Zentralwallis. Er bestätigte eine Meldung der Zeitung "Le Nouvelliste" vom gleichen Tag. Bereits am Mittwoch sei eine Zufahrtsstrasse für den Verkehr gesperrt worden. Laut Germanier verliess bereits zu diesem Zeitpunkt ein Teil der betroffenen 40 Bewohner das Dorf.

Lawinengefahr mit Folgen für Autos und Bahnen

Die schwierige Witterungslage sorgt auch bei der Matterhorn Gotthard Bahn (MGBahn) für Probleme. Ab Samstagabend werde der Bahnverkehr im Goms zwischen Niederwald und Oberwald bis auf Weiteres eingestellt, kündigte die Bahn an. Dies betreffe auch den Autoverlad Furka zwischen Oberwald VS und Realp UR.

Die Strecke über den Oberalppass war am Samstag bereits geschlossen - hiervon ist der Autoverlad Oberalp zwischen Sedrun GR und Andermatt UR betroffen.

Zugreisende nach Zermatt VS mussten sich am Samstag erneut gedulden. Ein Steinschlag sorgte dafür, dass auf dem Abschnitt zwischen Visp und St. Niklaus die Züge nicht mehr verkehren konnten. Es wurden Ersatzbusse eingesetzt. Auch in der Westschweiz gab es Probleme: Ein Erdrutsch legte die Strecke Genf - Lyon-Part-Dieu F lahm. Es musste mit Verspätungen und Zugausfällen gerechnet werden.

Die anhaltende Lawinengefahr beeinträchtigte auch den Strassenverkehr: Laut dem Verkehrsdienst des TCS mussten an mehreren Orten im Wallis und in Uri Kantonsstrassen gesperrt werden.

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SDA-ATS