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Aus diesen Steinen können auch im Digitalzeitalter noch eigene Welten entstehen: Legosteine verkaufen sich wieder besser. Im Bild die Figur eines bekannten polnischen Motorradsportlers an einer Lego-Ausstellung in Stettin.

KEYSTONE/EPA PAP/MARCIN BIELECKI

(sda-ats)

Der dänische Spielzeughersteller Lego hat sich nach einer Talfahrt im vergangenen Jahr wieder stabilisiert. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, konnten die Verkaufszahlen im ersten Halbjahr 2018 um ein Prozent gesteigert werden.

Aufgrund des schwachen US-Dollars brachte das unterm Strich aber nicht mehr in die Firmenkasse. Der Umsatz lag mit 14,3 Milliarden dänischen Kronen (knapp 2,2 Milliarden Franken) fünf Prozent unter dem des Vorjahreszeitraumes. Der operative Gewinn verringerte sich um vier Prozent auf 4,2 Milliarden Kronen (635 Millionen Franken).

Dennoch ist Lego-Chef Niels Christiansen zuversichtlich: "Die Zwischenergebnisse zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind", sagte er der Mitteilung zufolge. "Unsere Fortschritte sind vielversprechend, aber wir müssen am Ball bleiben, da es dauern wird, bis wir wieder ein nachhaltiges Wachstum verzeichnen."

Besonders das Wachstum aus Aktivitäten in den digitalen und E-Commerce-Plattformen sei sehr ermutigend, so Christiansen. Das Spielen mit digitalen Medien steht zunehmend in Konkurrenz zu den traditionellen Klötzchen. Das hat Lego in den vergangenen Jahren vor allem in Europa zu spüren bekommen. In China hingegen lagen die Erlöse in den ersten sechs Monaten des Jahres im zweistelligen Bereich.

Erfolgreich seien vor allem die Produktreihen Technic, Ninjago, Creator und Classic. Gut angenommen werde auch Lego Boost, eine Kombination aus Bauen, Programmieren und Robotik für jüngere Kinder.

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SDA-ATS