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Der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) befürchtet angesichts der Sparbemühungen der Kantone einen Verlust bei der Bildungsqualität. Die realisierten und geplanten Abbaumassnamen würden auch die Attraktivität des Lehrerberufs schmälern, meint der LCH.

Die bereits beschlossenen Kürzungen machen gemäss einer Umfrage des LCH bei seinen Kantonalsektionen im Zeitraum zwischen 2013 und 2015 mindestens 265 Millionen Franken aus. Den grössten Abstrich, nämlich 175 Millionen Franken, betreffe die Anstellungsbedingungen der Lehrer und Lehrerinnen.

Die Lehrpersonen müssten Lohneinbussen in Kauf nehmen. Zudem würden Pflichtpensen erhöht, die Weiterbildung reduziert oder gar gestrichen. 73 Millionen Franken werden laut LCH-Angaben bei den Unterrichtsbedingungen gespart. Somit komme es zu Erhöhungen bei den Klassengrössen und zum Abbau von Lektionen.

Weitere 535 Millionen sollen gemäss der LCH-Umfrage bis 2018 abgebaut werden. Allein bei den Unterrichtsbedingungen sollen in den Kantonen 254 Millionen gespart werden. Weitere 240 Millionen betreffen die Anstellungsbedingungen.

Sparmassnahmen in der Bildung seien in Wirklichkeit Abbaumassnahmen zu Lasten der Lernenden und Lehrenden und gefährdeten die Qualität des Schweizer Bildungswesens, wird LCH-Zentralpräsident Beat W. Zemp in der LCH-Mitteilung zitiert. Die Zeche bezahlten die Sozial- und Justizdepartemente.

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SDA-ATS