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Im öffentlichen Verkehr (öV) haben sich im letzten Jahr 244 schwere Unfälle ereignet. Das sind 17 mehr als 2010. Auch die Zahl der tödlich verunfallten Personen im öV stieg an, von 25 auf 31. Die Opferzahl liegt damit aber immer noch unter dem Schnitt der letzten fünf Jahre von etwa 34.

Wie aus dem am Montag veröffentlichten Bericht über die Sicherheit im öffentlichen Verkehr 2011 hervorgeht, starben 13 Personen bei Unfällen mit der Eisenbahn (davon ein Reisender), 11 bei Unfällen mit Bussen, 6 bei solchen mit einem Tram und eine Person bei einem Seilbahnunglück.

Die meisten Todesfälle ereigneten sich beim unvorsichtigen oder unberechtigten Überqueren von Bahn- und Tramgeleisen oder im Zusammenhang mit dem Strassenverkehr. Diese Art von Unfällen könne nur sehr schwer mit zusätzlichen Massnahmen reduziert werden, schreibt das Bundesamt für Verkehr (BAV) in seinem Bericht.

Während die Opferzahlen bei Tram und Bus zunahmen, sank sie beim Bahnverkehr auf ein Allzeittief. Noch im Jahr 1990 starben 87 Personen im Zusammenhang mit Eisenbahnen (davon 9 Reisende). Nicht berücksichtigt sind in den Zahlen die Suizide. Sie gelten nicht als Unfälle. Letztes Jahr kam es zu 103 Suiziden im Bahnverkehr, etwas weniger als im Schnitt der letzten Jahre.

Etwas höher lag die Zahl der Schwerverletzten. Sie stieg gegenüber dem Vorjahr von 165 auf 190. Wie das BAV schreibt, lassen sich aus den vorliegenden Daten keine allgemeinen Entwicklungen oder Trends ableiten, da sich die Veränderungen im Rahmen des erwarteten statistischen Schwankungsbereichs bewegen.

Klar ist aber laut BAV, dass der öV auch im vergangenen Jahr "erneut sehr sicher" war. Im europäischen Vergleich gehöre die Schweiz zur erweiterten Spitzengruppe.

SDA-ATS