Der Mörder von Ex-Beatle John Lennon muss in Haft bleiben. Zum zehnten Mal scheiterte Mark David Chapman mit einem Antrag auf eine Strafaussetzung zur Bewährung, wie aus einem Bescheid der zuständigen Kommission im US-Staat New York hervorgeht.

In der Begründung, die der Nachrichtenagentur AP am Donnerstag vorlag, hiess es, eine Entlassung würde "tendenziell die Schwere seines Verbrechens abmildern". Zugleich bestehe "Gefahr für die öffentliche Sicherheit, da jemand versuchen könne, Chapman aus Rache oder Ruhmessucht Schaden zuzufügen". Am Vortag war der 63-Jährige vor dem Gremium erschienen.

Chapman sitzt eine lebenslange Haftstrafe in der Strafanstalt Wende im Westen des Staats New Yorks ab. Das Urteil erging, nachdem er Lennon am 8. Dezember 1980 vor dessen Wohnung in Manhattan erschossen hatte. Der Ex-Beatle wurde nur 40 Jahre alt.

Über eine Aussetzung von Chapmans Haftstrafe zur Bewährung kann erneut im August 2020 entschieden werden.

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