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Tennis - Li Na ist die erste asiatische Grand-Slam-Siegerin. Die 29-jährige Chinesin setzte sich im French-Open-Final gegen die Titelverteidigerin Francesca Schiavone 6:4, 7:6 (7:0) durch.
Kein halbes Jahr nach dem erstmaligen Erreichen eines Grand-Slam-Finals, den sie in Melbourne gegen Kim Clijsters verlor, schrieb Li erneut chinesische Tennisgeschichte. Diesmal verlief das Endspiel nach ihrem Geschmack. Sie schaffte im ersten Satz das Break zum 3:2 und verteidigte den Vorsprung.
Auch im zweiten Umgang lag sie 4:2 in Front, bevor die Nerven ihr zwischenzeitlich einen Streich spielten. Schiavone rettete sich ins Tiebreak, blieb dort aber chancen- und punkelos. Nach 109 Minuten verwertete Li den ersten Matchball. Am Montag wird sie in der Weltrangliste auf Platz vier vorstossen und damit die beste Klassierung einer Asiatin, der Japanerin Kimiko Date-Krumm 1995, egalisieren.
Der Erfolg von Li, die sich als 38. Spielerin in der Open Era einen Grand-Slam-Titel sicherte, ist überraschend. Die Chinesin war nach dem starken Australian Open aus dem Tritt gekommen und hatte viermal in Folge in der Auftaktrunde eines Turniers verloren.
In Paris zeigte sie aber beeindruckende Leistungen. Zuletzt schlug Li der Reihe nach mit Madrid-Siegerin Petra Kvitova, Victoria Asarenka, Maria Scharapowa und Schiavone vier Top-10-Spielerinnen. Für den grössten Erfolg ihrer Karriere kassierte sie 1,2 Millionen Euro.
Paris. French Open. Grand-Slam-Turnier (21,757 Mio Franken/Sand). Männer. Doppel. Final: Max Mirnyi/Daniel Nestor (WRuss/Ka/2) s. Juan Sebastian Cabal/Eduardo Schwank (Kol/Arg) 7:6 (7:3), 3:6, 6:4.
Frauen. Einzel. Final: Li Na (China/6) s. Francesca Schiavone (It/5) 6:4, 7:6 (7:0).

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SDA-ATS