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"Eine aussergewöhnliche Mission": Liberias designierter Präsident George Weah will nach seinem Amtsantritt Mitte Januar gegen die Armut im Land vorgehen.

KEYSTONE/EPA/AHMED JALLANZO

(sda-ats)

Der designierte liberianische Präsident George Weah hat bei seiner ersten öffentlichen Erklärung seit seiner Wahl der Bevölkerung des westafrikanischen Landes eine Verbesserung des Lebensstandards versprochen. Er erkläre, dass dies eine aussergewöhnliche Mission sei.

Er werde an die "Fortschritte" seiner Vorgängerin, der scheidenden Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf, anknüpfen, sagte Weah am Samstag bei einer Pressekonferenz. Die künftigen Kabinettsmitglieder "werden sich ganz für die Idee aufopfern, für die Mittellosen und für einen sozialen Wandel zu arbeiten".

Der ehemalige Fussballstar war als klarer Sieger aus der Stichwahl am Dienstag hervorgegangen. Schon in der ersten Wahlrunde am 10. Oktober hatte der frühere Weltfussballer Weah, der in den 1990er Jahren mit Paris Saint-Germain und dem AC Mailand Erfolge feierte, weit vorn gelegen.

Der für sechs Jahre gewählte Präsident wird am 22. Januar die Nachfolge der langjährigen Staatschefin und Friedensnobelpreisträgerin Johnson Sirleaf antreten. Sie durfte nicht für eine dritte Amtszeit kandidieren.

Das kriegszerstörte Land im Westen Afrikas zählt zu den ärmsten Ländern der Erde. Die schwere Ebola-Epidemie zwischen 2014 und 2016 hat die Wirtschaft zusätzlich belastet.

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SDA-ATS