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Das Truppen von Machthaber Muammar al-Gaddafi geraten zunehmend in die Defensive. Die Rebellen in Libyen brachten nach eigenen Angaben inzwischen die Hafenstadt Misrata im Westen des Landes vollständig unter ihre Kontrolle.

Im Moment werde nicht versucht, die Regierungstruppen in grössere Kämpfe zu verwickeln oder in Richtung der Hauptstadt Tripolis vorzustossen, sagte Abdel Salam, ein Kämpfer.

Die Aufständischen beherrschen zwar grosse Teile im Osten des Landes, im Westen, wo auch die Hauptstadt Tripolis liegt, ist Misrata aber die einzige grössere Stadt unter ihrer Kontrolle.

Der Kommandant der britischen Streitkräfte, General David Richards, forderte am Sonntag eine Ausweitung der NATO-Luftangriffe. In einem Interview der Zeitung "Sunday Telegraph" sprach er sich auch für Angriffe auf die libysche Infrastruktur aus. Nur so könne das Regime von Gaddafi geschwächt werden.

Tripolis weiterhin bombardiert

NATO-Kampfflugzeuge griffen am Wochenende erneut Ziele in Tripolis an. Auf einstündigen Gefechtslärm im Grossraum Tripolis reagierte die libysche Regierung am frühen Sonntag mit einer SMS. Die Menschen sollten nicht "den Lügen in (Nachrichten-)Kanälen, Gerüchten und Aufrufen zu Kampf und Zerstörung" glauben, hiess es darin.

Regierungssprecher Ibrahim Uthman erklärte, bei dem aus drei Richtungen zu hörenden Schüssen auch schwerer Waffen habe es sich um Flugabwehrfeuer gegen tief fliegende NATO-Kampfflugzeuge gehandelt.

Regime verschickt Durchhalte-SMS

Bereits am Samstag hatte die Regierung von Machthaber Gaddafi SMS versandt, um Menschen zur Teilnahme am Begräbnis von neun Männern aufzurufen, die am Vortag bei Luftangriffen in Al-Brega getötet wurden.

Nach Angaben des Regimes handelte es sich um neun Geistliche, die sich zu einem Friedensgebet versammeln wollten. Auch das staatliche Fernsehen nannte Zeit und Ort der Bestattung. Mehrere hundert Menschen kamen zu dem Begräbnis.

Gefechte an Grenze zu Tunesien

Tunesische Truppen verhinderten am Samstag einen Vorstoss von rund 200 libyschen Soldaten im Grenzgebiet zu Tunesien. Die libyschen Truppen hätten versucht, die Grenze zu überschreiten, um den strategisch wichtigen Grenzübergang Dehiba aus der Hand der Rebellen zurückzuerobern, wie die Nachrichtenagentur TAP berichtete.

Augenzeugenberichten zufolge schickte die tunesische Regierung Panzer, gepanzerte Fahrzeuge und Verstärkungen in die Region um Tataouine.

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SDA-ATS