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Fussball - Die Schweiz muss am Freitag im vielleicht bereits entscheidenden zweitletzten Spiel in der WM-Qualifikation in Albanien mit allergrösster Wahrscheinlichkeit ohne Stephan Lichtsteiner auskommen.
Der Rechtsverteidiger leidet unter einer Muskelverletzung im Oberschenkel. Am Montag Mittag besammelten sich die Schweizer im Team-Hotel in Feusisberg. Während zwei Tagen bereiten sie sich nun in Freienbach und Jona auf das Spiel am Freitag gegen Albanien vor, ehe der Tross am Mittwoch nach Tirana fliegt. Dort kann die SFV-Auswahl Historisches erreichen. Erstmals könnte sie sich schon am vorletzten Spieltag für eine Endrunde qualifizieren. Um den Schritt schon am Freitag aus eigener Kraft zu realisieren, braucht die Schweiz gegen Albanien einen Sieg. Doch selbst eine Niederlage könnte reichen. Dann nämlich, wenn die beiden letzten verbliebenen Konkurrenten, Island (auf Zypern) und Slowenien (gegen Norwegen), ihre Spiele nicht gewinnen.
Einer, der bisher noch keine Minute der WM-Qualifikation verpasst hat, wird in Tirana fast sicher fehlen. Juventus-Verteidiger Stephan Lichtsteiner ist zwar wie alle anderen rechtzeitig auf das Mittagessen im "Hotel Panorama Resort & Spa" über dem Zürichsee eingetroffen, doch stellte er sofort klar. "Für das Spiel in Albanien wird es nicht reichen. Die Zeit ist zu knapp." Lichtsteiner hatte bereits am Sonntag im Spiel der Serie A gegen Erzrivale Milan (3:2) gefehlt, nachdem er vier Tage zuvor in der Champions League gegen Galatasaray Istanbul eine Muskelverletzung im rechten Oberschenkel erlitten hatte. Ob es für das Spiel gegen Slowenien (15. Oktober) reicht, wollen die Ärzte bis am Mittwoch entscheiden.
Nationalcoach Ottmar Hitzfeld wusste schon am Wochenende, dass er zumindest in Albanien kaum auf Lichtsteiner zählen kann. Deshalb nominierte er am Sonntag den früheren U17-Weltmeister und U21-Captain Pajtim Kasami von Fulham nach. Als Ersatz für Lichtsteiner steht indes der GC-Verteidiger Michael Lang bereit.

SDA-ATS