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Italienischen Steuersündern wird ihre Liebe zu Ferraris zunehmend zum Verhängnis. In zahlreichen Fällen kommen die Beamten den Steuerhinterziehern zuerst durch die teuren Autos auf die Schliche, wie die italienische Polizei am Donnerstag erklärte.

"Die Illusion des schnellen Geldes treibt die Leute zum Betrug, sie gönnen sich einen Luxus, den sie sonst nicht finanzieren könnten - ein Luxus, der oft der erste Hinweis ist", erklärten die Steuerfahnder. In diesem Jahr seien bereits zehn Milliarden Euro nicht bezahlter Steuern aufgedeckt worden.

"Es reicht nicht, sein dickes Auto auf den Namen eines Verwandten zuzulassen, um die Fahnder auszutricksen", hiess es von den Steuerfahndern. Im mittelitalienischen Perugia beispielsweise sei ein Steuersünder ertappt worden, der abwechselnd mit seinem Ferrari, einem Maserati oder einem Mercedes "durch den Ort raste".

Alle Autos waren auf seine Mutter zugelassen. Anschliessende Ermittlungen zeigten, dass der Mann über drei Jahre sieben Millionen Euro Steuern hinterzogen hatte.

Ähnliche Fälle habe es auch in anderen Städten gegeben. In Pescara in der Region Abruzzen habe ein Handwerker durch Steuerhinterziehung über drei Anwesen, 30 Konten und einen Ferrari verfügt.

SDA-ATS