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Liechtensteins Regierungschef Adrian Hasler: Seine Politik wird bei den Wahlen am Sonntag dem Test unterzogen (Archivbild).

KEYSTONE/EDDY RISCH

(sda-ats)

Im Fürstentum Liechtenstein wählen die Stimmberechtigten am Sonntag ein neues Parlament, den 25-köpfigen Landtag. Unter Druck stehen die beiden Grossparteien, die seit Jahrzehnten eine Regierungskoalition bilden.

Die Fortschrittliche Bürgerpartei (FBP) und die Vaterländische Union (VU) bestimmen den politischen Kurs im Fürstentum seit Jahrzehnten. Die zwei bürgerlich ausgerichteten Parteien stellen auch die Regierung respektive den Regierungschef, aktuell in der Person des 52-jährigen Adrian Hasler von der FBP.

Die Vormachtstellung der zwei Parteien ist allerdings ins Wanken geraten, Liechtenstein ist politisch bunter geworden. Sowohl VU als auch FBP mussten bei den Wahlen im 2013 Verluste einstecken.

Zugelegt haben die Kleinparteien, die grün-alternative Freie Liste (FL) und die Unabhängigen, kurz DU genannt. Letztere holten auf Anhieb 15,3 Prozent der Stimmen und 4 der 25 Parlamentssitze.

Legen die Kleinparteien erneut auf Kosten der Grossparteien zu, wird sich in Liechtenstein möglicherweise nach den Wahlen die Koalitionsfrage für die Regierung neu stellen.

Gewählt wird am Sonntag nach einem äusserst flauen Wahlkampf, in dem Prospekte und Plakate über Personen und Parteien den Ton angaben. Ein Wahlkampf-Thema, über das die Parteien intensiv gestritten hätten, war nicht auszumachen.

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SDA-ATS