Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Die Erholung von der Wirtschaftskrise weckt bei den Menschen wieder mehr Lust auf Edelschokolade. Nach dem Rückschlag im Vorjahr nahmen die Verkäufe von Lindt&Sprüngli im vergangenen Jahr zu. Unter dem Strich klingelten wieder die Kassen: Der Gewinn schoss um ein Viertel nach oben.

Bis Ende Jahr erzielte Lindt&Sprüngli einen Reingewinn von 241,9 Mio. Franken, nachdem der grösste Edelschokoladenhersteller der Welt 2009 den ersten Gewinneinbruch seit Jahrzehnten erlitten hatte. Damit ist das Unternehmen nicht mehr allzu weit von den Rekordjahren 2007 und 2008 entfernt, als Lindt&Sprüngli mehr als 250 Mio. Fr. Reingewinn eingefahren hatte.

Auch der Betriebsgewinn legte kräftig um 22,8 Prozent auf 325,3 Mio. Fr. zu, und dies trotz teilweise massiv gestiegener Preise für Rohstoffe wie beispielsweise Kakao. Neben gestiegenen Verkäufen hätten auch der Druck auf die Kosten und Verbesserungen in den betrieblichen Abläufen zum Gewinnanstieg beigetragen.

Eigentlich hätte Lindt&Sprüngli 2010 noch mehr verdient, wurde aber vom starken Franken gebremst. "Ohne die Franken-Aufwertung hätten wir einen Betriebsgewinn von 343 Mio. Fr. erzielt", erklärte Finanzchef Dieter Weisskopf am Dienstag an der Bilanzmedienkonferenz in Kilchberg ZH.

Wieder auf Kurs

Der Umsatz nahm - wie bereits seit Januar bekannt - um 2,2 Prozent auf 2,579 Mrd. Fr. zu. Ohne 200 Mio. Fr. Währungsverluste wäre Lindt&Sprüngli um 7,3 Prozent gewachsen.

"Wir sind wieder zurück auf der Erfolgsspur", sagte Konzernchef Ernst Tanner. Die Konsumenten hätten wieder mehr Lust auf Edelschokolade, nachdem sie in der Wirtschaftskrise vermehrt zu Billigschokolade und zu Handelsmarken der Discounter gegriffen hätten. Zudem reisten die Leute wieder vermehrt im Flugzeug, was die Verkäufe in den Duty-free-Läden an den Flughäfen ankurbelte.

Mit Ausnahme von Australien sei Lindt&Sprüngli in allen Ländern schneller gewachsen als der in den meisten Ländern stagnierende Schokolademarkt. Das grösste Wachstum habe man in Grossbritannien (+17 Prozent) erzielt, das arg von der Finanz- und Wirtschaftskrise gebeutelt worden war. Zweistellig zugelegt habe Lindt&Sprüngli auch in Schweden, den USA und Kanada, sagte Tanner.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS