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Linkspartei: Lafontaine hat Krebs-OP gut überstanden

Dieser Inhalt wurde am 21. November 2009 - 18:51 publiziert
(Keystone-SDA)

Berlin - Der Chef der deutschen Linkspartei, Oskar Lafontaine, hat die Krebs-Operation nach Angaben seiner Partei gut überstanden. Der Eingriff am Donnerstag sei erfolgreich verlaufen, teilte ein Parteisprecher in Berlin mit.
Lafontaine gehe es den Umständen entsprechend gut. "Der Heilungs- und Genesungsprozess entspricht den Erwartungen der behandelnden Ärzte", erklärte der Sprecher weiter. Fraktionschef Gregor Gysi zeigte sich zuversichtlich, dass Lafontaine nach seiner Genesung wieder in die Bundespolitik zurückkehren wird.
Die überraschende Nachricht von der Krebserkrankung hatte innerhalb der Linkspartei zu einer Verschärfung der Debatte um mögliche Nachfolger für Lafontaine geführt.
So hatte der thüringische Linken-Fraktionschef Bodo Ramelow seine Partei aufgerufen, sich im kommenden Jahr gezielt auf die Zeit nach einem Ausscheiden von Lafontaine vorzubereiten. Gysi nannte die Debatte um einen Nachfolger für Lafontaine "völlig daneben". Ohne den Saarländer drohe der Partei der Bedeutungsverlust, warnte er.
Lafontaine hatte seine Krebserkrankung selbst öffentlich gemacht. Nach überstandener Operation werde er zum Jahresbeginn unter Berücksichtigung seines Gesundheitszustandes und der ärztlichen Prognosen darüber entscheiden, in welcher Form er seine politische Arbeit weiterführe, hatte er erklärt. Nach unbestätigten Medienberichten leidet der Linken-Chef an Prostatakrebs.

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