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Der Januar 2017 bleibt für Liverpool ein "Seuchenmonat". Drei Tage nach dem Out im Ligacup-Halbfinal scheitert das Team von Jürgen Klopp auch im FA-Cup.

Liverpools Bilanz im ersten Monat des Jahres liest sich miserabel. Aus acht Partien resultierte nur gerade ein Sieg: das 1:0 im Wiederholungsspiel der 3. FA-Cup-Runde gegen den Viertligisten Plymouth Argyle. Seither setzte es drei Heimniederlagen in Folge ab.

Nach der jüngsten Leistung steht fest, dass die in der Liga viertklassierten "Reds" (zehn Punkte hinter Leader Chelsea) in dieser Saison ziemlich sicher keinen Titel gewinnen werden. Im Heimspiel der 4. FA-Cup-Runde gegen die Wolverhampton Wanderers, den 18. der Championship, handelte sich Klopp mit diversen Ersatzspielern im Einsatz eine 1:2-Niederlage ein. Der Belgier Divock Origi konnte in der 86. Minute nur noch verkürzen.

Am Mittwoch hatte Liverpool das Halbfinal-Rückspiel des Ligacups gegen Southampton 0:1 verloren und schied mit dem Gesamtskore von 0:2 aus.

Auf spektakuläre Weise verhinderten die Tottenham Hotspur eine Zusatzschlaufe. Gegen die viertklassigen Wycombe Wanderers lagen die Spurs nach 36 Minuten 0:2 und bis zur 89. Minute 2:3 zurück. Der eingewechselte Dele Alli und Doppeltorschütze Son Heung-Min (98.!) vermieden mit ihren Treffern zum 4:3 ein Wiederholungsspiel.

Die übrigen Premier-League-Vertreter lösten ihre Aufgaben mehr oder weniger souverän. Leader Chelsea (4:0 gegen Brentford), Burnley (2:0 gegen Bristol) und Middlesbrough (1:0 gegen Accrington Stanley) schalteten unterklassige Vereine aus, Manchester City liess Crystal Palace beim 3:0-Auswärtssieg genauso wenig eine Chance wie Arsenal dem FC Southampton (5:0). Für Arsenal trafen Theo Walcott dreimal und Danny Welbeck zweimal. Granit Xhaka sass die erste von vier Spielsperren ab.

SDA-ATS

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