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Die Schweizer Beachvolleyballerinnen erhalten für die WM in Wien vom 28. Juli bis 6. August schwierige, aber lösbare Aufgaben zugeteilt. Nina Betschart und Tanja Hüberli führen ihre Gruppe J sogar an.

Betschart/Hüberli werden die WM als Nummer 10 in Angriff nehmen. Härteste Gegnerinnen dürften die Kanadierinnen Brandie Wilkerson/Heather Bansley sein. Die weiteren beiden Duos aus Südamerika liegen in Reichweite der Innerschweizerinnen.

Joana Heidrich/Anouk Vergé-Dépré wurden nicht den formstärksten Teams des Jahres zugelost. Gleichwohl trifft die Nummer 13 des Turniers gleich auf zwei renommierte Duos aus Brasilien. Barbara/Fernanda holten im letzten Jahr in Rio de Janeiro Olympia-Silber. Dazu wurde Barbara ein Jahr davor in den Niederlanden an der Seite von Agatha Weltmeisterin - durch einen Sieg gegen Taiana und ihre aktuelle Partnerin Fernanda.

Taiana spielt seit Ende des letzten Jahres mit Elize Maia zusammen und wird zweite starke Gruppengegnerin von Heidrich/Vergé-Dépré sein. Als krasse Aussenseiterinnen der Gruppe H gelten Liocadia Manhica/Vanessa Muianga aus Mosambik.

WM ohne Schweizer Männer

An den elften globalen Titelkämpfen wird erstmals kein Schweizer Männerduo starten dürfen. Im Jahresranking, das für die Qualifkations- und Setzliste massgebend ist, gehören keine Vertreter von Swiss Volley den Top 23 an. Ebenso wenig gab es trotz Rang 4 von Nico Beeler/Marco Krattiger Mitte Juni in Den Haag einen der vier europäischen Quotenplätze oder eine Wildcard für die Schweiz.

SDA-ATS