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Logitech hat in der ersten Hälfte seines Geschäftsjahr seine Verkäufe beachtlich gesteigert. Doch wegen Umbaukosten und währungsbedingter Umrechnungsverluste bleibt der Computerzubehörhersteller mit einem Gewinn von 25,5 Millionen Dollar unter den Vorjahreswerten.

Im Vorjahr hatte der amerikanisch-schweizerische Konzern zwischen April und September 55,8 Millionen Dollar Nettogewinn verzeichnet. Dass es in diesem Jahr weniger war, liegt vor allem an den Restrukturierungskosten in der Höhe von 21,7 Millionen Dollar. Der Halbjahresumsatz blieb mit 1,01 Milliarden Dollar fast unverändert.

Der Quartalsumsatz der vergangenen drei Monate von 539,8 Millionen Dollar ist demgegenüber der höchste seit fast fünf Jahren, wie das Unternehmen in seiner Mitteilung vom frühen Donnerstagmorgen schreibt. Er entspricht einer Steigerung von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Logitech sei für das Weihnachtsgeschäft gut aufgestellt, lässt sich Konzernchef Bracken Darrell in der Mitteilung vom frühen Donnerstagmorgen zitieren. Er hob zudem hervor, dass bei konstanten Wechselkursen - also ohne Umrechnungsverluste durch den starken Dollar - in allen Regionen Wachstum zu verzeichnen sei. Die Region Asien-Pazifik legte im zweiten Quartal gar um 26 Prozent zu.

Logitech bestätigte überdies seinen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. Bis Ende März 2016 dürfte das Betriebsergebnis sich auf 150 Millionen Dollar belaufen. Das Wachstum im Ladenverkauf soll bei konstanten Wechselkursen bei sieben Prozent liegen.

Anfang Jahr hatte Logitech eine umfassende Restrukturierung angestossen. Aus dem OEM-Geschäft, also dem Geschäft mit Komponenten (etwa Computer-Mäusen), die andere Hersteller mit ihren Produkten verkaufen, steigt Logitech ganz aus. Lifesize, ein Angebot für Videokonferenz-Lösungen, wird komplett reorganisiert.

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SDA-ATS