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Nach dem Zugunglück von Buenos Aires mit 99 Verletzten ist der Lokführer festgenommen worden. Der 45-Jährige sei nach einem Verhör am Montagabend festgenommen und wegen "schwerer Beschädigung durch Fahrlässigkeit" angeklagt worden.

Dies verlautete aus Justizkreisen in der argentinischen Hauptstadt. Aufnahmen aus Überwachungskameras hätten gezeigt, dass der Lokführer in seinem Führerstand döste und mehrmals gähnte.

Zuvor hatten die Behörden mitgeteilt, der Zug sei mit überhöhter Geschwindigkeit in den Bahnhof Once eingefahren, und der Lokführer habe zuvor "zu keiner Zeit ein technisches Problem gemeldet". Im Rucksack des 45-Jährigen fanden die Ermittler die Festplatte aus der Überwachungskamera der Führerkabine.

Der Lokführer wurde bei dem Unfall verletzt. Medienberichten zufolge sagte er dem Richter, er erinnere sich lückenhaft an den Unfall. Der Vorortzug war am Samstagmorgen im Bahnhof Once in Buenos Aires auf einen Prellbock aufgefahren, 99 Menschen wurden verletzt.

Die meisten von ihnen konnten das Spital bereits wieder verlassen, niemand schwebte in Lebensgefahr. Bei einem ähnlichen Unfall auf demselben Gleis im Bahnhof Once waren 51 Menschen gestorben, 700 wurden verletzt.

SDA-ATS