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Nach einem Streik der Louvre-Mitarbeiter wegen aggressiven Taschendieben hat das Pariser Museum am Donnerstag wieder seine Pforten geöffnet. Rund 20 Polizisten waren zusätzlich zum üblichen Sicherheitspersonal im Einsatz, um Taschendiebe abzuschrecken.

Am Mittwoch hatten die Bediensteten des Louvre aus Protest gegen Angriffe von Dieben ihre Arbeit niedergelegt; das Museum, das jährlich zehn Millionen Besucher empfängt, musste deswegen einen Tag lang schliessen.

Gewerkschaften beklagen ein immer aggressiveres Verhalten von organisierten Taschendieb-Banden. Angestellte müssen demnach "Anspucken, Beleidigungen, Bedrohungen und Schläge" dieser Banden über sich ergehen lassen.

Die häufig minderjährigen Taschendiebe kommen gratis ins weltberühmte Museum, da für Besucher unter 26 Jahren kein Eintritt verlangt wird. Werden sie von der Polizei gefasst, werden sie nach kurzer Zeit wieder auf freien Fuss gelassen - und rauben nach Angaben des Sicherheitspersonals bald wieder Museumsbesucher aus.

Das Kulturministerium will nun mit dem Innenministerium über eine Verschärfung der Sicherheitsmassnahmen beraten.

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SDA-ATS