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Deutschlands neuer Superstar ist ein Schweizer: Der 17-Jährige Luca Hänni aus Uetendorf bei Thun setzte sich am Samstagabend im Finale der RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) gegen den Regensburger Daniele Negroni durch.

Der Mädchenschwarm holte 52,8 Prozent der Stimmen und lag damit knapp vor dem 16-Jährigen Negroni. Neben einem Plattenvertrag erhält Hänni eine Prämie von 500'000 Euro. Seine erste Single ist ein schneller Popsong und heisst "Don't Think About Me" - wie immer komponiert von "DSDS"-Übervater Dieter Bohlen.

Der Titel ist bereits im Internet downloadbar. Ab nächster Woche ist die Single im Handel erhältlich. In den nächsten Wochen wird Hänni mit Bohlen sein erstes Album aufnehmen. Im Oktober startet der ehemalige Maurerlehrling zu seiner ersten Tournee.

Für den TV-Sender RTL lief es am Samstag weniger gut; noch nie haben so wenige Menschen ein "DSDS"-Finale verfolgt. Im Schnitt 4,71 Millionen Zuschauer (18,1 Prozent Marktanteil) schalteten am Abend die entscheidende Sendung der Castingshow ein.

In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen erzielte der Kölner Privatsender 28,3 Prozent Marktanteil. Trotz mauer Quote war RTL mit "DSDS" aber der Quotensieger zur besten Sendezeit ab 20.15 Uhr. Im vergangenen Jahr verfolgten das Finale noch gut 6,3 Millionen Menschen, 2010 waren es 7,6 Millionen.

Fairer "Schmuse-Schweizer"

Die Finalshow kam ohne Skandälchen aus: Nach der Show drückte der faire Berner seinen Konkurrenten Daniele und schloss ihn freundschaftlich in seine Arme. Als das Ergebnis verkündet war, flossen dem 17-Jährigen, der für die Castingshow seine Maurerlehre unterbrach, dicke Freudentränen über die Wangen.

Bei seiner Finalperformance des Bohlen-Stampfers vergass Hänni im goldenen Konfettiregen sogar den Text. Zuvor hatte der in Deutschland als "Schmuse-Schweizer" titulierte Luca die Songs "The A Team" von Ed Sheeran und "Allein Allein" von der Band Polarkreis 18 präsentiert und dafür grossen Applaus geerntet.

Luca ist der jüngste Gewinner in der "DSDS"-Geschichte. Er galt in der aktuellen Staffel schon frühzeitig als ein Favorit der Jury und fiel durch sein Aussehen und seine konstant guten Leistungen auf.

Bohlen lobte den Schweizer im Finale für das Gefühl und "Herzblut", das er beim Singen von "Don't Think About Me" zeigte. Während Negroni jedoch nur positives Feedback von der Jury bekam, musste Hänni für ein paar schiefe Töne auch Kritik einstecken.

Insgesamt hatten sich bei der neunten Staffel mit 35'401 Kandidaten so viele beworben wie nie zuvor. Die durchschnittliche Einschaltquote bis zum Finale lag mit rund 5 Millionen Zuschauern aber unter der des Vorjahres.

SDA-ATS