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Lugano steht im dritten Gruppenspiel der Europa League auf dem Prüfstein. Nach fünf Niederlagen in Folge fordern Trainer und Präsident mehr Kampf und Einsatz.

Noch bewahrt Angelo Renzetti die Ruhe. Doch das Unbehagen beim impulsiven Lugano-Präsidenten nimmt zu. Das 0:4 am Wochenende gegen Basel war die fünfte Niederlage in Folge für die Tessiner und eine, die wegen der Art und Weise Fragen aufwarf. Kein Wille, kein Kampf sei erkennbar gewesen, klagte Renzetti in den Medien. Die Spieler hätten keinen Charakter. Trainer Pierluigi Tami, dessen Arbeit Renzetti bisher schätzt, war ähnlich unzufrieden. "So kann es nicht weitergehen", sagte er nach dem Spiel.

Das Spiel in der Europa League gegen Viktoria Pilsen im Luzerner Exil ist ein Charaktertest. Renzetti und Tami erwarten eine Reaktion. Diverse Leistungsträger erreichten bisher nicht das geforderte Niveau. Leader Jonathan Sabbatini schien zuletzt mit dem Kopf bei Vertragsdetails statt auf dem Platz, Younes Bnou Marzouk war noch nicht die erhoffte Verstärkung im Angriff. Stürmer Alexander Gerndt ist zwar einer der Besseren, doch bisher nicht der Vollstrecker, der Armando Sadiku in der letzten Rückrunde war.

Ein Sieg oder wenigstens ein Punkt gegen Pilsen täte vor allem der zusehends schlechten Stimmung und dem angekratzten Selbstvertrauen gut. Nach zwei Niederlagen in den ersten beiden Spielen gegen Bukarest und Be'er Sheva droht Lugano bei seinem ersten Europacup-Auftritt nach 15 Jahren früh den Kontakt zu den vorderen Rängen zu verlieren.

Luganos Gegner ist in der Liga nach zehn Runden und dem 1:0-Sieg am Wochenende im Spitzenkampf bei Sparta Prag makellos. Eine Übermannschaft ist das im Europacup seit elf Spielen auswärts sieglose Viktoria Pilsen für Lugano aber nicht. Grosse Namen fehlen beim Zweiten der letztjährigen tschechischen Meisterschaft ähnlich wie bei Lugano. Bekannt sind hierzulande der Ex-Sittener Martin Zeman und der 34-jährige ehemalige österreichische Internationale Andreas Ivanschitz, der nicht zum Stamm der Mannschaft gehört.

YB erneut gegen Dynamo Kiew

Die mit zwei Unentschieden in der Gruppe B zweitplatzierten Young Boys bekommen es am Donnerstag (21.05 Uhr) zum dritten Mal in dieser Saison mit Dynamo Kiew zu tun. Positiv sind die Erinnerungen gegen den zweimal siegreichen Gruppenleader deshalb, weil sich die Berner in der 3. Qualifikationsrunde der Champions League dank der Auswärtstorregel durchgesetzt hatten. Die Niederlage im Hinspiel in Kiew, in dem YB bis in die Nachspielzeit klar unterlegen war, ist aber nicht vergessen. Mit dem 1:3 war man gut bedient.

"Jetzt sind wir weiter als vor drei Monaten", glaubt Trainer Adi Hütter. Der Österreicher rechnet auch deshalb mit einem anderen Spiel, weil eine Personalie beim Gegner vieles verändert hat. Andrej Jarmolenko, auf den das ganze Offensivspiel der Ukrainer ausgerichtet war, zaubert inzwischen nicht mehr für Kiew; nach neun Jahren hat Dynamo seinen Star im Zuge des sommerlichen Transferwahnsinns für vergleichsweise bescheidene 25 Millionen Euro nach Dortmund ziehen lassen.

Möglich ist zudem, dass Kiew mit Blick auf das Spitzenspiel in der Liga am Wochenende gegen Schachtar Donezk rotiert. YB seinerseits muss auf die seit mehreren Wochen verletzten Bertone, Hoarau und Seferi sowie den rekonvaleszenten Benito verzichten.

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SDA-ATS