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Der FC Lugano bleibt die Mannschaft der letzten zwei Monate in der Super League. Die Tessiner erringen mit dem 2:1 in Lausanne ihren achten Sieg in den letzten zehn Spielen.

Die Luganesi, die nach der Winterpause unter dem neuen italienischen Trainer Paolo Tramezzani ungeheure Fortschritte machten, benötigen für die Sicherung des 3. Platzes aus dem abschliessenden Heimspiel gegen Luzern nur noch einen Punkt.

Lausanne, das mit der Sicherung des Ligaerhalts ebenfalls erfolgreiche Wochen hinter sich hat, enttäuschte auf der Pontaise keineswegs. Aber auch im 13. Heimspiel in Folge schaute für die Waadtländer kein Sieg heraus.

Das frühe Führungstor, eine Co-Produktion von Gabriel Torres und dem Torschützen Nassim Ben Khalifa, war repräsentativ für die generell günstige Entwicklung in der Waadtländer Mannschaft. Torres steigerte sich in der Rückrunde wie das ganze Team. Bei dem für den Klassenerhalt entscheidenden Spiel in Luzern war er der Stürmer aus Panama Torschütze und Führungsfigur. Der unbestritten talentierte Ben Khalifa aus dem U17-Weltmeisterteam von 2009 hat in seiner Waadtländer Heimat den Knopf aufgemacht. Er ist, anders als früher bei den Grasshoppers, eine Teamstütze. Seine nunmehr neun Meisterschaftstore in einer Mannschaft mit begrenztem Offensivpotential verdienen Beachtung. Ben Khalifa hat nebst den spielerischen Fähigkeiten jetzt auch Selbstvertrauen auf seiner Seite.

Die Partie wäre in der zweiten Halbzeit eventuell in eine andere Richtung gelaufen, wenn Torres vier Minuten nach der Pause eine riesige Chance für das 2:0 verwertet hätte. So aber spielten die Tessiner fortan ihre Überlegenheit aus, zu der sie in der letzten Viertelstunde vor der Halbzeit mit vier guten Chancen gefunden hatten. Jedes Mal musste Lausannes Goalie Thomas Castella in höchster Not eingreifen.

Jonathan Sabbatini war an drei dieser Aktionen beteiligt und war als bester Spieler auf dem Platz folgerichtig auch der Schütze des Ausgleichs. Der Uruguayer hatte Glück, dass sein Weitschuss nach 63 Minuten vom Pechvogel Jordan Lotomba abgelenkt wurde und für Castella nicht zu halten war. Der frühere Aarauer Carlinhos vertrat den gesperrten Goalgetter Ezgjan Alioski in Luganos Angriff bestens. Wie Alioski verstand sich auch Carlinhos mit Sturmpartner Armando Sadiku sehr gut. Der Siegestreffer nach 68 Minuten war wohl nicht aus Zufall ein von Carlinhos vollendetes Gemeinschaftswerk der beiden.

Lausanne - Lugano 1:2 (1:0)

3558 Zuschauer. - SR Schärer. - Tore: 12. Ben Khalifa (Torres) 1:0. 63. Sabbatini 1:1. 68. Carlinhos (Sadiku) 1:2.

Lausanne: Castella; Lotomba, Diniz, Monteiro, Gétaz; Maccoppi; Pasche (68. Araz), Custodio (57. Campo); Kololli (61. Margairaz), Torres, Ben Khalifa.

Lugano: Salvi; Rouiller, Sulmoni, Golemic; Piccinocchi (14. Rey, 68. Mizrachi); Cümart (46. Pepin), Sabbatini, Mariani, Mihajlovic; Sadiku, Carlinhos.

Bemerkungen: Lausanne ohne Margiotta, Frascatore, Blanco, Da Silva (alle verletzt), Pak, Mendez, Esnaider und Tomas (alle nicht im Aufgebot). Lugano ohne Alioski (gesperrt), Jozinovic, Rosseti, Crnigoj (alle verletzt), Ponce und Urbano (beide nicht im Aufgebot). Piccinocchi verletzt ausgeschieden. Verwarnungen: 30. Rouiller (Foul), 64. Maccoppi (Foul).

SDA-ATS

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