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Luis Suarez ist nach fast zwei Jahren zurück und verbreitet im Trikot der uruguayischen Nationalmannschaft schon wieder Angst und Schrecken.

Der beim FC Barcelona seit Wochen zusammen mit Argentiniens Rückkehrer Lionel Messi bestens aufgelegte Mittelstürmer hat seine Beissattacken-Sperre verbüsst und soll in der WM-Qualifikation gegen Rekordweltmeister Brasilien sein Comeback geben.

"Suarez ist nicht zu stoppen. Er ist ein ausgezeichneter Angreifer, ein ausgezeichneter Spieler", sagte der brasilianische Verteidiger Gil. Auch sein Teamkollege Filipe Luis rät, Suarez nicht aus den Augen zu lassen: "Er ist in der Lage, ein Spiel aus dem Gleichgewicht zu bringen. Wir dürfen ihm keinen Raum geben."

Für neun Länderspiele wurde Suarez für seinen Ausraster bei der WM-Endrunde in Brasilien, als er den italienischen Verteidiger Giorgio Chiellini biss, gesperrt. Im Kampf um die Qualifikation für die WM 2018 in Russland darf er nun mitwirken. "Es ist ein Vorteil, ihn wieder dabeizuhaben", sagte Teamkollege Alvaro Pereira. "Aber wir können uns nicht allein auf ihn verlassen und ihn die ganze Verantwortung tragen lassen."

Nach vier Spieltagen sind die Uruguayer vor dem Duell in der Nacht auf Freitag den Brasilianern zwei Punkte und einen Rang voraus. An der Spitze rangiert Ecuador mit zwölf Punkten aus vier Siegen, Uruguay kommt auf neun Punkte, Brasilien wie Paraguay und Chile auf sieben.

Argentinien in Rücklage

Argentinien ist lediglich Sechster mit der mageren Ausbeute von fünf Zählern. Nun aber kehrt Messi zurück. Ausgerechnet gegen Chile, gegen das die Himmelblauen im vergangenen Jahr das Finale der Copa America verloren hatten. "Eine Revanche ist das nicht, aber wir erwarten ein hartes Spiel", sagte Messi kürzlich bei einem PR-Termin in Barcelona. "Die drei Punkte sind wichtig für die Qualifikation."

Auf Messi lasten enorme Erwartungen in der Nationalmannschaft. "Wir haben den besten Spieler der Mannschaft zurück, den Captain", sagte Verteidiger Pablo Zabaleta nach der Ankunft des 28-Jährigen in Argentinien Anfang der Woche. "Leo ist immer ein Schlüsselspieler, und für die Mannschaft ist es ein Plus, ihn dabeizuhaben." Wegen Knieproblemen war Messi bei den ersten vier Qualifikationsspielen nicht dabei.

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SDA-ATS