Navigation

Lungenentzündung tötet jeden Tag 4000 Kleinkinder

Dieser Inhalt wurde am 02. November 2009 - 14:01 publiziert
(Keystone-SDA)

New York - Jedes Jahr sterben 1,8 Millionen Kinder unter fünf Jahren weltweit an Lungenentzündung - obwohl diese mit kostengünstigen Antibiotika leicht behandelbar ist. Lungenentzündung ist damit die häufigste Todesursache für Kleinkinder.
Das betonten das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF und die Weltgesundheitsorganisation WHO zum ersten "Welttag des Kampfes gegen Lungenentzündung" in New York bei einem Gipfeltreffen von rund 50 Organisationen. Um die Sterblichkeit in den besonders betroffenen 68 Ländern bis 2015 mit einem neuen Aktionsplan drastisch zu senken, werden 39 Milliarden US-Dollar benötigt.
Nach Schätzungen des gemeinsamen Aktionsplans von UNICEF und WHO könnten in den kommenden sechs Jahren mehr als fünf Millionen Leben gerettet werden, wenn die Jungen und Mädchen besser geschützt und behandelt würden.
Die Todesfälle durch Lungenentzündung sind eng verbunden mit Mangelernährung, Armut und schlechtem Zugang zu medizinischer Versorgung.
Das Aktionsprogramm sieht Impfungen etwa gegen Pneumokokken und Keuchhusten vor, setzt auf bessere Hygiene und Ernährung und strebt eine flächendeckende Antibiotika-Versorgung an. Die Gesundheitssysteme müssten ausgebaut, das Pflegepersonal besser geschult werden.
Eine weltweite Task Force gegen Lungenentzündung - mit Experten aus mehreren UNO-Organisationen, wissenschaftlichen Institutionen und Nichtregierungsorganisationen - soll ab sofort den Kampf gegen die Krankheit koordinieren.
UNICEF-Direktorin Ann M. Veneman betonte, Lungenentzündung töte jeden Tag 4000 Kleinkinder unter fünf Jahren. Mehr Intervention und bessere medizinischen Hilfe für die kleinen Patienten müssten dringend auf den Weg gebracht werden.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?