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Der FC Luzern brockt sich für das Zweitrunden-Rückspiel der Europa League eine schwierige Aufgabe ein. Die Innerschweizer verlieren auswärts gegen den kroatischen Klub Osijek 0:2.

Spätestens ab jenem Moment, als sich der junge Keeper Jonas Omlin einen Fehler leistete und der Albaner Eros Grezda auf 2:0 (79.) erhöhte, war klar: Die im UEFA-Klub-Ranking lediglich an 242. Stelle geführten Kroaten treten am kommenden Donnerstag um 19.45 Uhr mit einer perfekten Ausgangslage an. Luzern hingegen dürfte erneut früh ausscheiden - notabene aus einem Wettbewerb, dem Markus Babbel "einen sehr hohen Stellenwert" einräumte.

Coach Babbel hatte im Vorfeld der unangenehmen europäischen Ouvertüre aber auch von einer "etwas komplizierten Vorbereitung" gesprochen und damit ziemlich diplomatisch auf die Problematik der Innerschweizer hingewiesen: schwerwiegende Abgänge, Topskorer Marco Schneuwly, Spielgestalter Markus Neumayr und das Talent Nicolas Haas haben anderswo besser dotierte Verträge unterschrieben, diverse medizinische Altlasten, die späte Ankunft verschiedener Nationalspieler.

Entsprechend defensiv formulierte der erfahrene deutsche Coach des FCL die Zielsetzung. Es gehe primär darum, einem guten und robusten Gegner standzuhalten. "Die Partie ist eine Chance für die Jungen, aufzublühen und aus dem Schatten zu treten", hoffte Babbel.

Babbels Wunsch erfüllte sich nicht. Seine Equipe liess zwar relativ lange wenig zu, unbeschadet überstand sie den ersten Härtetest der Saison gleichwohl nicht. Vor dem kursweisenden Gegentor in der 66. Minute hatte sich die Abwehr nach einem weiten Einwurf von Topskorer Muzafer Ejupi zu leicht düpieren lassen.

Schmerzhaft verlief die Begegnung für die Gäste aber nicht nur des Fehltritts wegen. Das ohnehin schon umfassende medizinische Bulletin weitete sich aus: Ausgerechnet der aufstrebende Innenverteidiger Remo Arnold schied früh mit einer Aussenbandverletzung aus, womit sich sich die Personallage zehn Tage vor dem Super-League-Auftakt gegen Lugano weiter verschärfte.

Luzern läuft grosse Gefahr, zum fünften Mal in Serie bei erster Gelegenheit in der Qualifikation für die Europa League zu scheitern. Seit 2010 scheiterte der FCL an Utrecht (3. Runde), Genk (Playoffs), St. Johnstone (2. Runde) und Sassuolo (3. Runde).

Telegramm:

Osijek - Luzern 2:0 (0:0)

Gradski Vrt. - 7452 Zuschauer. - SR Guida (ITA). - Tore: 66. Ejupi 1:0. 79. Grezda 2:0.

Luzern: Omlin; Knezevic, Arnold (18. Schmid), Lustenberger; Schwegler, Kryeziu, Schürpf; Custodio, Ugrinic (68. Schneuwly); Itten, Rodriguez.

Bemerkungen: Luzern ohne Schulz (nicht spielberechtigt), Alves, Grether, Demhasaj, Jong, Schindelholz (alle verletzt), Juric (Trainingsrückstand) und Affolter (nicht im Aufgebot). 18. Arnold verletzt ausgeschieden. 45. Freistoss von Bockaj (Osijek) gegen die Latte.

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SDA-ATS