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Der FC Luzern scheitert zum fünften Mal in Folge in der Qualifikation zur Europa League schon an der ersten Hürde. Gegen Osijek reicht der 2:1-Heimsieg im Rückspiel nicht.

Tomi Juric ist nach dem Verkauf diverser routinierter Schlüsselfiguren einer, der den personellen Substanzverlust minimieren soll. Der australische Nationalspieler ist im verjüngten Innerschweizer Ensemble ein Akteur mit Ecken und Kanten, einer, der eine Abwehr mit seiner Präsenz vor Probleme stellen kann.

Bis zum 2:0 und der Egalisierung des Rückstands aus dem Hinspiel spielte der Angreifer aus Down Under exakt jene Qualitäten aus, die Babbel sich von ihm versprochen hatte. In der 19. Minute verwertete er per Kopf eine Flanke Ittens, ehe er in der zweiten Hälfte mit einem Schuss aus beträchtlicher Distanz nachlegte (61.).

Zu den Gesamtsiegern zählte Juric als Kopf einer überzeugenden FCL-Equipe gleichwohl nicht. Osijek reichte eine minimalistische Performance zum Vorstoss in die 3. Runde und zu einer Begegnung mit dem renommierten PSV Eindhoven. Bei der Fortsetzung in der "Fussball-Welt" (Zitat Babbel) gehören die Innerschweizer einmal mehr nicht dazu.

Denn als die Innerschweizer berauscht von ihrer vorübergehenden Euphorie der möglichen Wende entgegen stürmten, genügte ein Moment der Unachtsamkeit zum entscheidenden Tiefschlag. Osijeks Topskorer Muzafer Ejupi enteilte der aufgerückten Defensive und markierte das in der Gesamtabrechnung massgebende Auswärtstor (72.).

In der hektischen Schlussphase vor 8483 Anhängern war das fünfte Out in der Europa-League-Qualifikation in Serie trotz des ersten Heimsiegs im internationalen Rahmen seit fünf Jahren nicht mehr zu verhindern. Luzern hatte einen destruktiven Kontrahenten dominiert, schaffte es aber im Europacup zum 13. Mal nicht, eine Partie ohne Gegentor zu überstehen.

Während der FC Luzern nun nicht mehr europäisch spielt, greift der FC Sion nächste Woche in den Wettbewerb ein. Die Walliser treffen auf Suduva Marijampole aus Litauen, das sich gegen den FK Liepaja aus Lettland durchsetzte.

Das Telegramm:

Luzern - Osijek 2:1 (1:0)

8483 Zuschauer. - SR Lundby (NOR). - Tore: 19. Juric 1:0. 62. Juric 2:0. 72. Ejupi 2:1.

Luzern: Omlin; Schwegler, Knezevic, Schmid, Lustenberger; Oliveira (61. Schürpf), Schneuwly, Custodio, Rodriguez (76. Jong); Itten (76. Demhasaj), Juric.

Bemerkungen: Luzern ohne Schulz (nicht spielberechtigt), Lucas, Arnold, Grether, Schindelholz (alle verletzt), Kryeziu (nicht im Kader).

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SDA-ATS