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Das Kantonsspital Luzern und das Kantonsspital Nidwalden werden ab 2012 aus einer Hand geführt. Die beiden Spitäler bleiben zwar rechtlich selbständig, die obersten Gremien werden aber mit denselben Personen besetzt.

Der Luzerner Gesundheitsdirektor Guido Graf und seine Nidwaldner Amtskollegin Yvonne von Deschwanden unterzeichneten am Montag in Stans den Rahmenvertrag. Die beiden Kantone reagieren damit auf die neue, ab 2012 geltende Spitalfinanzierung, von der eine Verschärfung des Wettbewerbs erwartet wird.

Der Vertrag gilt vorerst für eine Versuchsphase von vier Jahren. Danach ist zu prüfen, ob die beiden Spitäler in eine gemeinsame Firma überführt werden. Von Deschwanden sagte, es sei das erste Mal, dass Spitäler aus verschiedenen Kantonen über eine gemeinsame Führung verfügten.

Das Kantonsspital Luzern mit seinen Standorten Luzern, Wolhusen, Sursee sowie der Höhenklinik Montana VS ist rund zehn Mal grösser als das Kantonsspital Nidwalden. Dank dem grossen Partner könne die Grundversorgung in Stans gesichert werden, sagte von Deschwanden.

Für Patienten keine Änderung

Für die Patienten ändert sich nicht viel. Die beiden Kantonsspitäler würden mit dem eigenen Personal auf eigene Rechnung arbeiten, sagte von Deschwanden. Statt wie bisher punktuell zusammenzuarbeiten, würden sich die beiden Unternehmen neu aber wie ein einziges verhalten, erklärte Graf.

Erreicht wird dies mit einer personell identischen Besetzung der Führungsebenen. Dies gilt sowohl für die strategisch wirkenden Spitalräte von Luzern und Nidwalden wie für die operativen Geschäftsführer der beiden Kantonsspitäler.

Sowohl Luzern wie Nidwalden erklärten, dass die Spitalregion Luzern-Nidwalden offen sei für weitere Kantone.

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SDA-ATS