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Macron gab sich in Davos kämpferisch: Von Europa forderte er mehr Ehrgeiz, um mit den Weltmächten China und USA wieder aufzuschliessen.

KEYSTONE/AP/MARKUS SCHREIBER

(sda-ats)

Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron hat am Weltwirtschaftsforum (WEF) eine Zehn-Jahres-Strategie für die Neuaufstellung Europas gefordert. Europa müsse eine Rolle spielen gegenüber China und den USA.

"Ich hoffe, dass wir zusammenarbeiten werden, um diese Strategie für zehn Jahre bis Ende dieses Jahres zu haben", sagte Macron am Mittwoch in Davos. Er nannte als Themen unter anderem die Migrationspolitik, Energie, Verteidigung oder Investitionen.

Macron sprach sich dafür aus, bei der Zusammenarbeit in Europa unterschiedliche Geschwindigkeiten zuzulassen. "Wir brauchen mehr Ehrgeiz", sagte der 40-Jährige auf Englisch. Falls einige Partner zusammen vorangehen wollten, dürften sie nicht von anderen daran gehindert werden.

Macron stellte zudem die Wirtschaftsreformen in seinem Heimatland vor. "Frankreich ist zurück, Frankreich ist zurück im Herzen Europas", sagte der Staatschef.

10 Milliarden Euro für Innovationsfonds

Er kündigte an 10 Milliarden Euro in einen Fonds zur Finanzierung von Innovation und Forschung zu investieren. Macron erklärte, er wolle die Innovation in den Mittelpunkt seiner Wirtschaftspolitik stellen.

In seiner Rede sagte Macron, der Fonds werde sich auf "disruptive Innovation" konzentrieren. Der Präsident warb ausserdem für seine Steuererleichterungen für Unternehmen und sagte, das französische Arbeitsrecht müsse dem wirtschaftlichen Umfeld angepasst werden, um das Land wettbewerbsfähiger zu machen.

In einem ironischen Kommentar ging Macron auf die erwartete Anreise von US-Präsident Donald Trump in Davos ein. Mit Verweis auf den zuletzt starken Schneefall in der Region sagte er, so könne es schwer fallen, an die globale Erwärmung zu glauben. "Glücklicherweise haben Sie dieses Jahr niemanden eingeladen, der an der Klimaerwärmung zweifelt."

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SDA-ATS