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Vor der Akropolis hat Macron dazu aufgerufen, die EU demokratischer zu gestalten.

KEYSTONE/EPA AFP POOL/ARIS MESSINIS /POOL

(sda-ats)

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat bei einem Besuch in Athen zu einer Neugründung Europas aufgerufen. Dazu müsse die EU "demokratischer und souveräner" werden, sagte Macron am Donnerstag bei einer Rede in der griechischen Hauptstadt vor der Akropolis.

Andernfalls werde die Staatenverbund auseinanderbrechen, warnte er. Der Prozess dazu müsse bald eingeleitet werden: Sechs Monate lang sollten die europäischen Völker über die Zukunft Europas beraten und reden, sagte er. Danach müsse offen politisch entschieden werden, "nicht hinter verschlossenen Türen". Der Neugründungsprozess sollte in Athen, der Wiege der Demokratie, beginnen, fügte er hinzu.

An die Jugend Europas gewandt sagte er: "Die Eule von Athen schaut leicht nach hinten. Tun Sie es nicht- schauen Sie nach vorne."

Bürokraten und Technokraten hätten den Sinn Europas verdreht, meinte er weiter. Junge Griechen wurde vor wenigen Jahren versprochen, die Sparmassnahmen würden bald ihr Leben verbessern. "Was erleben sie heute? Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit", sagte Macron. Ein solches Europa wolle niemand haben.

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SDA-ATS