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Der Pole Rafal Majka siegt in der 14. Etappe der Vuelta mit der Bergankunft in Sierra de la Pandera nach langer Flucht solo mit 27 Sekunden Vorsprung vor dem Kolumbianer Miguel Angel Lopez.

Am Wochenende werde es "sehr grosse Abstände" geben, war Chris Froome noch am Freitag überzeugt gewesen. Zumindest für die 14. Etappe und die Bergankunft in Sierra de la Pandera stimmte die Prognose des Leaders aus Grossbritannien jedoch nicht. Die Top-Anwärter auf den Gesamtsieg bei der 72. Austragung der Vuelta kamen alle innerhalb einer halben Minute ins Ziel.

Der vierfache Tour-de-France-Sieger Froome zeigte auch am Ende der zweiten Woche keine Schwäche. Zwar verlor er im 12 km langen Schlussanstieg bei einer Attacke von Vincenzo Nibali kurzzeitig den Anschluss. Der Gesamtzweite aus Italien vermochte sich allerdings zusammen mit dem Spanier Alberto Contador nie entscheidend von den Verfolgern abzusetzen. Froome behielt die Ruhe und sein eigenes Tempo bei und schloss rund 2 km vor dem Ziel wieder zum illustren Duo auf.

Im Sprint um den 3. Platz setzte sich schliesslich Nibali durch. Dank den vier Sekunden Bonifikation reduzierte der Sizilianer, der schon alle drei grossen Landesrundfahrten einmal gewonnen hat, im Gesamtklassement den Rückstand auf Froome auf 55 Sekunden. Dahinter folgt neu der Niederländer Wilco Keldermann (2:17 zurück). Der bisherige Dritte, der Kolumbianer Esteban Chaves, konnte am Ende nicht mehr ganz mithalten und fiel noch hinter den Russen Ilnur Sakarin in den 5. Rang zurück.

Premiere für Majka

An der Tour de France hatte Rafal Majka schon dreimal eine Etappe gewonnen. 2014 und 2016 durfte er sich zudem als Bergkönig feiern lassen. Nun sicherte sich der 27-jährige Pole am Samstag nach den 175 km von Ecija nach Sierra de la Pandera seinen ersten Tagessieg in der Spanien-Rundfahrt. 10 km vor dem Ziel hatte sich der Vuelta-Gesamtdritte von 2015 von seinen letzten Ausreisserkollegen abgesetzt.

Am Ende gewann Majka ("Es kam mir am Ende fast wie ein Bergzeitfahren vor.") mit 27 Sekunden Vorsprung vor dem Kolumbianer Miguel Angel Lopez. War der Sieg für ihn eine Premiere, so war es für Polen an dieser Vuelta bereits der dritte. Majkas Landsmann Tomasz Marczynski hatte zuvor zweimal, in der 6. und 12. Etappe, triumphiert.

Am Sonntag folgt in der Spanien-Rundfahrt gleich die nächste anspruchsvolle Bergetappe mit dem abschliessenden Hors-Catégorie-Anstieg zur Alto Hoya de la Mora in der Sierra Nevada auf 2510 Metern über Meer. Das 15. Teilstück führt über nur 129,4 km.

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SDA-ATS