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New York - Ein bewaffneter Mann im US-Bundesstaat Virginia hat am Dienstag acht Menschen getötet. Das berichtete die "Washington Post" in der Nacht. Der Gouverneur von Virginia, Robert McDonnell, sprach von einem "entsetzlichen Verbrechen".
Der Schütze hatte der Zeitung zufolge nach einem häuslichen Streit zunächst seine Ehefrau und den Sohn erschossen. Auch ein unbekannter Jugendlicher kam ums Leben. Weitere fünf Menschen, deren Identität zunächst nicht geklärt war, wurden CNN zufolge im Haus und in der Umgebung entdeckt.
Die Polizei wurde aufmerksam, als sie einen jungen Mann schwer verletzt auf einer Landstrasse der Stadt Appomattox entdeckte. Während die Beamten Verstärkung herbeiriefen, wurden sie aus dem anliegenden Waldstück beschossen.
Von dem Teenager, der CNN zufolge inzwischen starb, führte die Spur in das Haus des 39-Jährigen gut 15 Kilometer ausserhalb der Stadt. Dort stiessen die Beamten nach Angaben der Zeitung unter anderem auf die Leichen der Ehefrau und eines Sohnes.
Derweil wurde ein zur Stelle gerufener ein Helikopter, der die Lage aus der Luft einzuschätzen versuchte, durch Schüsse in den Tank zu einer Notlandung gezwungen. Nach Angaben der "Washington Post" stammten diese Schüsse "wahrscheinlich" von dem mutmasslichen Mörder. Zum Glück wurde nach Angaben der Zeitung niemand verletzt. Ein Sprecher des Kreises erklärte, dass den tödlichen Schüssen möglicherweise ein Familienstreit vorangegangen war.

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SDA-ATS