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Das Basler Rheinufer - besonders in lauen Sommernächten auch nachts bevölkert.

KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

(sda-ats)

Nach einer Prügelattacke am Basler Rheinufer ist ein 41-jähriger Mann in der Nacht auf Samstag im Spital gestorben. Er war von mehreren Männern angegriffen worden. Die Polizei nahm drei Verdächtige fest, liess sie aber wieder frei und hält einen anderen in Gewahrsam.

Das spätere Opfer habe sich gegen 00.45 Uhr zu einer Gruppe auf der Treppe an der Rheinberme auf Höhe des Museums Kleines Klingental gesetzt, teilte die Basler Staatsanwaltschaft am Samstagmorgen mit. Dann sei er unvermittelt angegriffen worden: Mehrere Unbekannte hätten auf ihn eingeschlagen und seien daraufhin geflüchtet.

Der 41-jährige Portugiese wurde mit Kopfverletzungen auf der breiten Treppe zum Rhein liegend aufgefunden; da war er noch ansprechbar. Er starb nur Stunden später im Spital.

Die genaue Todesursache ist laut einem Sprecher der Staatsanwaltschaft noch unklar; die Obduktion steht noch aus. Am Tatort sei keine Waffe gefunden worden.

Drei Männer wieder freigelassen

Jener Kleinbasler Uferbereich ein paar Schritte unterhalb der Mittleren Brücke in Richtung Kaserne ist an warmen Sommerabenden sehr belebt. Entsprechend setzen die Behörden bei ihren Ermittlungen auf Zeugenaussagen.

Schon kurz nach der Tat nahm die Polizei drei Männer im Alter von 18, 24 und 36 Jahren fest - ebenfalls Portugiesen. Sie wurden verdächtigt, sich an der Auseinandersetzung beteiligt zu haben.

Neuer Tatverdächtiger

Nachdem sich das nicht bestätigt habe, seien die drei Männer unverzüglich wieder aus dem Gewahrsam entlassen worden, teilte die Staatsanwaltschaft später mit. In der Zwischenzeit habe jedoch ein neuer Tatverdächtiger festgenommen werden können.

Der genaue Tathergang und der Grund für den Streit sind nach Angaben der Behörde bisher unklar. Die Kriminalpolizei setzte eine Sonderkommission ein.

Tötungsdelikte sind im Stadtkanton am Rheinknie nicht zahlreich: Für das vergangene Jahr listete die im März publizierte Kriminalitätsstatistik drei Tötungen auf; 2016 hatte es keine gegeben.

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