Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Auf die Zentrale der konservativen Volkspartei (PP) des spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy ist ein Anschlag verübt worden. Ein Mann steuerte am Freitag in Madrid sein Auto gegen das Gebäude und richtete damit erhebliche Schäden an.

Wie das staatliche Radio RNE unter Berufung auf Ermittlerkreise berichtete, wurde niemand verletzt. Der mutmassliche Täter sei festgenommen worden. Nachdem die Polizei kurz nach der Tat auch von einem in dem Auto gefundenen Sprengsatz gesprochen hatte, war später lediglich von einer unbekannten Substanz die Rede, die noch untersucht werden müsse.

Der Anschlag sei nicht das Werk einer Terrororganisation, sondern eines Einzeltäters gewesen, betonte die Polizei. Eine Polizeisprecherin hatte zunächst gesagt, der Mann sei ein verzweifelter Unternehmer, "der alles verloren hat". Später hiess es dann, der junge Mann aus Teruel im Zentrum des Landes sei arbeitslos und habe psychische Probleme.

Die Polizei sperrte die Strassen rund um die Zentrale der konservativen Volkspartei PP von Ministerpräsident Mariano Rajoy im Stadtzentrum von Madrid weiträumig ab, mehrere U-Bahnhöfe wurden geschlossen, eine U-Bahn-Linie stellte den Verkehr ein.

Der Sprecher der PP im spanischen Abgeordnetenhaus, Rafael Hernando, zeigte sich erleichtert über den glimpflichen Ausgang des Vorfalls. Es sei aber trotzdem "alarmierend", dass jemand eine politische Vereinigung attackiere.

Spanien leidet noch immer unter den Folgen der Finanzkrise und der 2008 geplatzten Immobilienblase. Obwohl sich die wirtschaftliche Lage zuletzt leicht verbessert hat, ist immer noch fast ein Viertel der Erwerbsfähigen arbeitslos.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS