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Luzern - Der heftige Gewittersturm vom Donnerstagabend über Teilen der Schweiz hat ein Menschenleben gefordert und Sachschaden in zweistelliger Millionenhöhe angerichtet. Zwischen der Zentralschweiz und dem Appenzellerland fielen zum Teil ungewöhnlich hohe Niederschlagsmengen.
In Schönenwerd SO wurde ein rund 30-jähriger Mann am frühen Freitagmorgen in seinem Zelt von einem umstürzenden Baum erschlagen. Der Mann war auf der Stelle tot. Das Opfer war ohne festen Wohnsitz und zeltete wild auf einer Lichtung im Schachenwald am Aareufer.
Der rund 18 Meter hohe Baum habe offenbar dem schlechten Wetter nicht standgehalten, teilte die Polizei mit. Er sei an einer morschen Stelle auf Bodenhöhe eingeknickt. Ein Spaziergänger entdeckte den Unfall um 9 Uhr und alarmierte die Polizei.
Monatsdefizit fast aufgeholt
Innerhalb von 24 Stunden prasselte in einigen Teilen der Schweiz zwischen Donnerstag- und Freitagnachmittag bis zu 65 Liter Regen pro Quadratmeter nieder. Diese Mengen wurden gemäss Angaben von MeteoSchweiz in Luzern und in Ebnat-Kappel SG gemessen. 60 Liter fielen in Wädenswil ZH, 55 Liter in St. Gallen.
Zum Teil gingen innerhalb kürzester Zeit grosse Mengen nieder. In Schmerikon SG am Oberen Zürichsee waren es innerhalb von 20 Minuten 35 Liter. Andere Regionen der Schweiz blieben fast trocken. In der Westschweiz wurden zwischen Donnerstag- und Freitagnachmittag nur gerade zwischen fünf bis zehn Liter Wasser pro Quadratmeter registriert.
Dort fielen in diesem Monat bisher nur 5 bis 15 Prozent der sonst üblichen Juli-Regenmenge. In jenen Gebieten, in denen es am Donnerstag und Freitag stark regnete, sei das bisher festgestellte Niederschlagsdefizit nun wieder fast ausgeglichen worden, sagte Andreas Asch von MeteoSchweiz auf Anfrage.
Hohe Schadensumme
Die Schweizerische Hagelversicherung rechnete am Freitag mit bis zu 500 Schadensmeldungen und einer Schadenssumme von rund zwei Millionen Franken. Betroffen waren das Entlebuch, die Zentralschweiz, Einsiedeln, der obere Zürichsee, das Toggenburg und Appenzell, wie ein Sprecher der Schweizerischen Hagelversicherung eine Meldung von Radio 1 bestätigte.

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SDA-ATS