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Für Marc-Andrea Hüsler wachsen die Bäume noch nicht in den Himmel. Hüsler verpasste am J. Safra Sarasin Swiss Open Gstaad die Viertelfinals.

Am Ende verlor Marc-Andrea Hüsler (ATP 402) gegen den Argentinier Facundo Bagnis (ATP 177) in 100 Minuten 6:7 (10:12), 1:6. Lange schien aber viel möglich.

Hüsler schnupperte an der Sensation. Er spielte angriffig. Hüsler erspielte sich zwei Breakmöglichkeiten im allerersten Game und zwei weitere beim Stand von 4:4. Im Tiebreak kam der 22-jährige Zürcher zu drei Satzbällen, einen davon bei eigenem Aufschlag. Aber nach 75 Minuten sicherte sich Facundo Bagnis mit 12:10 im Tiebreak und mit seinem sechsten Satzball den ersten Satz. Im zweiten Satz gelang es Hüsler nicht mehr, die Kontrolle über die Partie nochmals an sich zu reissen. Hüsler brach regelrecht ein.

Marc-Andrea Hüsler wäre am Swiss Open der überraschendste Schweizer Viertelfinalist in der 103-jährigen Turniergeschichte gewesen. 1987 schaffte es Claudio Mezzadri mit einer Wildcard bis in die Halbfinals; ein Jahr vorher hatte Roland Stadler als Qualifikant sogar den Final erreicht und diesen erst im fünften Satz gegen Stefan Edberg verloren. Die Tür stand auch für Hüsler offen: In den Viertelfinals wäre er auf den estnischen Qualifikanten Jürgen Zopp getroffen, der ebenfalls nicht zu den hundert Besten der Welt gehört.

Trotz der verpassten Chance - Marc-Andrea Hüsler darf stolz auf seine Leistung sein. Er bewies nach dem Startsieg gegen den ehemaligen Top-10-Spieler Nicolas Almagro lange auch gegen Bagnis - vor anderthalb Jahren noch die Nummer 55 der Welt - Nervenstärke. Hüslers Fortschritte sind offensichtlich. Vor einem Jahr unterlag er in Gstaad in der 1. Runde der Qualifikation gegen Stefano Napolitano mit 3:6, 2:6. Vor einem Jahr spielte er auch erstmals an einem Challenger-Turnier (in Scheveningen) mit. Seither feierte Hüsler seine ersten vier Siege gegen Top-500-Akteure. Vor wenigen Wochen besiegte er mit Tatsuma Ito (ATP 165) erstmals einen Spieler aus den besten 200 der Weltrangliste. Andererseits kassierte Hüsler in den letzten drei Monaten auch Niederlagen gegen die Nummern 849, 850, 1088 und 1073 der Welt.

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SDA-ATS