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Zürich - Marianne Kaufmann und Rolf Maibach sind Schweizer des Jahres 2010. In der TV-Show "SwissAward - Die Millionengala" im Zürcher Hallenstadion erhielten die beiden humanitären Helfer in Haiti über 19 Prozent der Stimmen des Fernsehpublikums.
Normalerweise sei sie nicht so schnell sprachlos, nun wisse sie aber nicht, was sagen, sagte Kaufmann bei der Ehrung. Die 27-Jährige und der 67-Jährige wurden ausgezeichnet für ihren couragierten und unermüdlichen Einsatz im Erdbebengebiet Haitis.
Die junge Pflegefachfrau und der Arzt arbeiten im Albert-Schweitzer-Spital in Deschapelles. Sie zuvor bereits den SwissAward in der Kategorie Gesellschaft erhalten.
Die Namen von Kaufmann und Maibach werden nun neben jenen der acht bisherigen Schweizerinnen und Schweizern des Jahres in den Gedenkstein auf der Älggi-Alp im Kanton Obwalden, dem geografischen Mittelpunkt der Schweiz, eingemeisselt. Ihre Vorgänger sind René Prêtre, Eveline Widmer-Schlumpf, Jörg Abderhalden, Köbi Kuhn, Peter Sauber, Lotti Latrous, Roger Federer und Beat Richner.
Ebenfalls verliehen wurde an der Gala der Lifetime-Award. Kabarettist Emil Steinberger nahm den Preis für sein Lebenswerk überrascht entgegen. "Es freut mich, dass ich euch weiterhin mit Humor besprühen darf", bedankte der 78-Jährige sich in seiner Dankesrede.
Am Samstag wurden auch die "SwissAwards 2010" in den Kategorien Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Politik und Show vergeben. Eine 100-köpfige Jury wählte aus 15 nominierten Schweizer Persönlichkeiten die Gewinnerinnen und Gewinner aus.
Den Preis in der Kategorie Kultur erhielt der Schriftsteller Martin Suter, der als "erfolgreichster Schriftsteller der Schweiz" regelmässig Bestseller schreibe. Der Wirtschaftspreis ging an Felix Richterich. Der 52-jährige Unternehmer positionierte sein Kräuterbonbon Ricola weltweit als Nummer 1.
Die Auszeichnung in der Kategorie Show holte die Berner Sängerin Sophie Hunger. Mit ihren melancholischen Liedern füllte sie Konzertlokale von Paris bis Prag.
Und zur Politikerin des Jahres gewählt wurde die ehemalige Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer. Die 33-jährige Aargauer SP-Politikerin sei die Vorzeige-Vertreterin einer neuen Politikergeneration, hiess es.
Durch die Show führte Sandra Studer. Die Gala, die in allen Landesteilen ausgestrahlt wurde, ist eine Veranstaltung von Schweizer Fernsehen, Swisslos, "Blick" und weiteren Partnern.

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SDA-ATS