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Muss seinen Schreibtisch im "Municipio" nicht räumen. Mario Branda (SP) bleibt auch in der neuen Grossgemeinde Bellinzona Stadtpräsident.

KEYSTONE/TI-PRESS/CARLO REGUZZI

(sda-ats)

Neue Gemeinde, altes Gesicht: Der bisherige Stadtpräsident in der Kantonshauptstadt Bellinzona, Mario Branda (SP), wird auch in der neuen Gross-Gemeinde die Zügel in der Hand behalten. Sein FDP-Widersacher Andrea Bersani beschloss, nicht zur Stichwahl anzutreten.

Die Entscheidung sei in Absprache mit dem kantonalen Parteigremium getroffen worden, teilte ein Sprecher der Tessiner FDP-Sektion am Mittwoch auf Anfrage mit. Er bestätigte zugleich eine Meldung des Tessiner Fernsehens RSI vom gleichen Tag.

Damit ist der Weg frei für Mario Branda: Dieser hatte bei den nachgezogenen Gemeindewahlen vom vergangenen Sonntag die meisten Stimmen aller Kandidaten erhalten. Hinter ihm lag der FDP-Politiker und bisherige Gemeindepräsident von Giubiasco, Andrea Bersani, welcher nun allerdings auf eine Stichwahl verzichtet.

Branda war bereits seit 2012 Stadtpräsident oder "Sindaco" in der alten Kantonshauptstadt Bellinzona - nach einer erfolgreichen Abstimmung im Oktober 2015 fusionierte Bellinzona mit den umliegenden 12 Gemeinden zu einem "Gross Bellinzona", das 42'000 Einwohner zählt. Die Gemeindewahlen vom 2. April waren eine Premiere für die jüngste Grossgemeinde der Schweiz.

Im neuen Gemeinderat ist die FDP mit drei Vertretern die stärkste Kraft. Die SP konnte am zweitmeisten Stimmen erreichen, so dass sie auf zwei Sitze kommt. CVP und Lega stellen jeweils einen Sitz. Letztere war in der alten Stadtgemeinde Bellinzona noch nicht in der Regierung vertreten.

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SDA-ATS