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Hunderte Umweltschützer haben am Samstag in Warschau für Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit demonstriert. Zu dem Marsch hatten Umweltgruppen und Nichtregierungsorganisationen anlässlich der UNO-Klimakonferenz in der polnischen Hauptstadt aufgerufen.

Mit der Kundgebung wollten sie auch die Delegierten aus 194 Ländern an die Dringlichkeit konkreter Entscheidungen zur Bekämpfung des Klimawandels erinnern.

In der kommenden Woche wird in Warschau auch auf Ministerebene verhandelt. Die Konferenz hatte überschattet vom Taifun "Haiyan" auf den Philippinen begonnen und soll Eckpunkte für einen Klimavertrag setzen, der 2015 in Paris unterschrieben werden soll. Vor allem die Entwicklungsländer dringen auf finanzielle Hilfen, um die Schäden durch Klimaveränderungen und Katastrophen bewältigen zu können.

Unterdessen gewinnt die Fastenaktion des philippinischen Delegationsleiters Yeb Sano immer mehr Unterstützung. Am Samstag rief der Lutherische Weltbund seine Mitglieder dazu auf, gemeinsam mit anderen Christen sowie Muslimen, Juden, Hindus und Buddhisten in Solidarität mit den Opfern von Klimaveränderungen zu fasten.

Schon jetzt fasteten etwa Menschen in den pakistanischen Flutgebieten, jüdische Gruppen in den USA und Vertreter der Religionsgruppen in Warschau, sagte ein Sprecher in der polnischen Hauptstadt.

SDA-ATS