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Auf dem beliebtesten bargeldlosen Zahlungsmittel in der Schweiz, der EC-Karte, darf keine zusätzliche Gebühr erhoben werden: Die Wettbewerbskommission (WEKO) untersagt dem Anbieter Mastercard, bei der Maestro-Karte eine neue Bankgebühr einzuführen.

Mastercard wollte eine so genannte Interchange Fee bei dem landläufig als EC-Karte bekanntem Plastikgeld erheben. Direkt betrifft diese Gebühr nur die Banken - und zwar fliesst sie zwischen den Instituten, die die Karten herausgeben und jenen, die die Zahlungen für den Handel verrechnen. Indirekt belastet die Gebühr aber die Händler.

Freude und Bedauern

Der Verband Elektronischer Zahlungsverkehr (VEZ) begrüsste den am Donnerstag veröffentlichten WEKO-Entscheid. Der Beschluss, der einen ersten Entscheid der WEKO aus dem Jahre 2006 bestätige, sei erfreulich für Handel und Konsumenten.

Der Handel bezahle bereits eine Verrechnungsgebühr für die Maestro-Karte. Die zusätzliche Interchange-Gebühr hätte die Karte für den Handel stark verteuert und war aus Sicht des Verbands nicht gerechtfertigt, wie VEZ-Präsident August Harder der Nachrichtenagentur sda sagte.

Wäre die Gebühr für die Maestro-Karte erlaubt worden, "hätten wir die Kosten an die Konsumenten weitergeben müssen". Die Maestro-Karte sei mit einem Jahresumsatz von rund 21 Mrd. Fr. die mit Abstand wichtigste Debitkarte in der Schweiz.

Mastercard-Sprecher Thorsten Klein bedauerte den Entscheid. Die Banken benötigten die Gebühr, um Innovationen für die Konsumenten zu finanzieren. Diese Innovationen würden nun nicht bei der Maestro-Karte, sondern bei anderen Produkten realisiert.

Von den Interchange-Gebühren wäre "kein Rappen" an die Firma Mastercard geflossen, sagte Klein der Nachrichtenagentur sda. In anderen Ländern sei die Interchange-Gebühr etabliert. Der Schweizer Handel profitiere stark von der Maestro-Karte, die europaweit 300 Mio. Benützer zähle.

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SDA-ATS