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Mathias Frank befindet sich seit diesem Jahr wieder in neuer, alter Rolle - in der des Helfers am Berg für seinen Team-Captain, der den Tour-Sieg anstrebt.

In den zwei Jahren zuvor bei der Tour de France war es der Luzerner als Leader des mittlerweile aufgelösten Schweizer IAM-Teams selbst gewesen, der Ambitionen aufs Gesamtklassement hegte. Nun soll er bei AG2R La Mondiale den Franzosen Romain Bardet, 2016 hinter Chris Froome Tour-Zweiter, unterstützen.

"Mathias ist ein Fahrer, der bei grossen Rundfahrten schon grosse Konstanz bewiesen hat. Er ist fähig, Romain bei wichtigen Bergetappen sehr lange zu begleiten", ist AG2R-Generaldirektor Vincent Lavenu von Frank überzeugt. Der 30-jährige Schweizer fährt die Tour zum fünften Mal, 2015 belegte er den 8. Gesamtrang.

Interview

Mathias Frank, wie haben Sie sich beim sehr französisch geprägten Team AG2R eingelebt?

"Sehr gut. Es ist eine gute Truppe, das gefällt mir und macht Spass. AG2R ist eine Equipe, die schon sehr lange existiert. Viele Personen sind seit den Anfängen dabei, deshalb herrscht eine familiäre Atmosphäre."

Sie waren fünf Jahre bei BMC, dann drei Jahre bei IAM. Nun bei den Franzosen von AG2R wird die Team-Kultur wohl doch etwas anders aussehen, nicht wahr?

"BMC wie IAM waren zwar schweizerisch geprägt, aber international ausgerichtet. Gerade IAM war für einen Schweizer natürlich eine sehr coole Mannschaft. Ich bin sehr dankbar, von IAM die Chance erhalten zu haben, ein Schweizer Team als Leader führen zu dürfen. Nun befinde ich mich in einer neuen Situation. AG2R hat sicher gewisse andere Eigenheiten. Aber letztlich funktionieren die Teams doch alle recht ähnlich."

Sie werden auch 2018 für AG2R fahren.

"Ja. Ich habe einen Zweijahresvertrag."

Vor der Tour de Suisse litten Sie an einer Entzündung der Nasennebelhöhlen, dennoch reichte es zum 7. Gesamtrang. Wie steht es nun um Ihre Form?

"Ich fühle mich fit und gesund. Die Form für die Berge ist da. Ob mein Gefühl mich wirklich nicht trügt, wird sich aber erst noch zeigen."

Dort, in den Pyrenäen und den Alpen, wird Team-Captain Romain Bardet auf Ihre Hilfe zählen.

"Genau. Dort will ich Romain möglichst gut unterstützen und ihm dazu verhelfen, dass er wie letztes Jahr auf dem Podest steht."

Bei zwei Etappen in dieser Tour kam bei AG2R in der Schlussphase Hektik auf, als Bardet einmal wegen eines Sturzes und einmal wegen eines Defekts hinter das Feld zurückfiel.

"Wir haben beide Male gut reagiert und konnten Romain jeweils recht schnell wieder ins Feld und dort in eine gute Position zurückbringen."

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SDA-ATS