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"Barbie" muss sich damit abfinden, dass sie eine Konkurrentin hat: Der "Barbie"-Hersteller Mattel hat am Donnerstag vor einem Gericht im kalifornischen Santa Ana eine Niederlage im Streit um die erfolgreichen "Bratz"-Puppen von MGA Entertainment einstecken müssen.

Mattel hatte MGA vorgeworfen, die Idee für die "Bratz"-Puppen gestohlen zu haben, und verlangte hunderte Millionen Dollar als Wiedergutmachung für verlorene Gewinne. Die Jury konnte jedoch nach Angaben der Finanz-Nachrichtenagentur Bloomberg keine Verfehlungen erkennen und sprach im Gegenteil MGA einen Schadenersatz zu.

Der Rechtsstreit läuft seit Jahren; zwischenzeitlich hatte Mattel einen Sieg errungen. Der weltgrösste Spielzeughersteller argumentierte, Designer Carter Bryant habe die ersten Skizzen zu den "Bratz"-Puppen zu einer Zeit angefertigt, als er noch bei Mattel beschäftigt war. MGA wies dies zurück und konterte mit dem Vorwurf, Mattel spioniere seine Konkurrenten seit Jahren systematisch aus.

Die "Bratz"-Puppen sind ein dickes Geschäft für MGA. In der Spitze kratzte der Umsatz mit ihnen an der Milliardenmarke. Die frech aussehenden Puppen mit ihren grossen Köpfen und Kulleraugen kamen 2001 auf den Markt und wurden schnell zu scharfen Konkurrentinnen von "Barbie".

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SDA-ATS