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Keiner der Favoriten, sondern der Italiener Mattia Casse fährt im Abschlusstraining zur Weltcup-Abfahrt in Kitzbühel Bestzeit. Mit Nummer 47 überrascht er die Konkurrenten.

Der 26-jährige Mattia Casse, der vor einem Jahr in Garmisch als 15. sein bisher bestes Ergebnis in einer Weltcup-Abfahrt realisiert hatte, war völlig unerwartet um 34 Hundertstel schneller als sein weit prominenterer Landsmann Christof Innerhofer. Und im Gegensatz zum drittplatzierten Österreicher Vincent Kriechmayr, der nach der Traverse zum Zielhang eine Abkürzung nahm, passierte Casse auch alle Tore korrekt.

Der Franzose Adrien Théaux, der Schnellste des ersten Trainings vom Dienstag, belegte Platz 4. Aksel Lund Svindal, der in diesem Winter vier der bisher fünf Abfahrten für sich entschieden hat und weiterhin Favorit Nummer 1 bleibt, klassierte sich als Sechster.

Die Schweizer konnten wie schon im ersten Training nicht mit den Schnellsten mithalten. Der Engelberger Marc Gisin, im Vorjahr an der Hausbergkante schwer gestürzt, war als 25. der beste Abfahrer von Swiss-Ski. Gisin hatte sich 2015 eine schwere Hirnerschütterung zugezogen, die ihn für den Rest der Saison ausser Gefecht setzte. Carlo Janka und Beat Feuz beendeten das Abschlusstraining in den Rängen 33 und 34.

Die Abfahrt findet am Samstag statt. Zuvor folgt am Freitag der Super-G, der mit dem anschliessenden Slalomlauf zur Kombination zählt. Am Sonntag wird mit dem Slalom das Kitzbüheler Wochenende abgeschlossen.

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