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Bern - Bundesrat Ueli Maurer verteidigt die hohen Beraterhonorare im Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS). Er will jedoch in nächster Zeit einzelne Beraterverträge auslaufen lassen. Die GPK hat eine Untersuchung eingeleitet.
Während Wochen sorgen die Beraterhonorare im VBS und im Parlament für Diskussionen. So erhält etwa der Ex-Swisscom-Chef Jens Alder für ein temporäres Mandat zur Durchleuchtung der EDV im VBS ein Honorar von 200'000 Franken, dies trotz Sparkurs im VBS.
Am Mittwoch hat sich Bundesrat Maurer gegenüber Schweizer Radio DRS nun erstmals dazu geäussert. Die 2 Millionen Franken, die das VBS für solche Beratungen insgesamt ausgebe, seien gut investiertes Geld. Sie trügen zu wesentlichen Einsparungen bei. Das VBS habe in den letzten Jahren über 100 Millionen Franken in die Informatik investiert, sagte Maurer und wies auf die Relationen hin.
Dennoch üben namentlich die Mitteparteien Kritik an den hohen Beraterhonoraren. Es herrsche in dieser Frage Intransparenz, und das Kosten-/Nutzen-Verhältnis sei unklar, sagte der Basler FDP-Nationalrat Peter Malama, Mitglied der sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrates, gegenüber Radio DRS.
Die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Nationalrats wird die Beraterhonorare unter die Lupe nehmen, kündigte die Luzerner CVP-Nationalrätin Ida Glanzmann an. Das Parlament wolle Transparenz in dieser Frage.

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SDA-ATS