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Max Heinzer und 7 weitere Olympiahoffnungen dank Militär Profis

Die Armee, Swiss Olympic und das Bundesamt für Sport benennen die acht Sommersportler, die sich als Sportsoldaten auf die Sommerspiele 2020 vorbereiten können. Fechter Max Heinzer führt die Liste an.

19 Athletinnen und Athleten, die bereits die Spitzensport-Rekrutenschule absolviert haben, meldeten beim Kommando Kompetenzzentrum Sport der Armee Interesse an. Die Entscheide fällte die Armee gemeinsam mit Swiss Olympic und dem BASPO, dem Bundesamt für Sport. In den Kranz kamen drei Sportlerinnen und fünf Sportler aus sechs Sportarten.

Im Rahmen der Spitzensportförderung gibt es neben der Spitzensport-Rekrutenschule und den Spitzensport-WK's in der Armee 18 Zeitmilitär-Spitzensportstellen - acht für Sommer-, zehn für Wintersportarten.

Neben Max Heinzer, der an Europameisterschaften schon neun Medaillen holte und die Nummer 1 der Weltrangliste war, an den Olympischen Spielen 2012 und 2016 aber die angestrebte Medaille verpasste, wurden die Ruderer Barnabé Delarze (Lausanne) und Jeannine Gmelin (RC Uster), die Schützen Jan Lochbihler (Holderbank) und Nina Christen (Wolfenschiessen), der Genfer Schwimmer Jéremy Desplanches, die Triathletin Jolanda Annen (Schattdorf) und die Mountainbikerin Linda Indergand (Silenen) berücksichtigt. Neben Heinzer, der in Rio (wegen einer Zerrung beim Aufwärmen vor dem Viertelfinal) denkbar tragisch scheiterte, gehörte nur Indergand (8. in Rio) dem Sportsoldaten-Programm bereits an.

Aber auch die Neulinge unter den Sportsoldaten machten schon auf sich aufmerksam: Lochbihler und Christen schnupperten in Rio im Sportschiessen bereits an einem Medaillengewinn. Desplanches qualifizierte sich an den Sommerspielen über 200 m Lagen für die Halbfinals. Die Ruderer Gmelin und Delarze holten beide ein olympisches Diplom; Gmelin als Fünfte im Skiff, Delarze gewann mit dem Doppelvierer in Rio sogar den B-Final. Auch Jolanda Annen startete in Brasilien (14. Platz).

"Ich freue mich ausserordentlich über die Zusage für diese Stelle", meinte Ruderin Jeannin Gmelin stellvertretend für alle. "Es erfüllt mich mit Stolz, zu diesem auserwählten Kreis von Athleten zu gehören und die Armee gegen aussen vertreten zu dürfen. Diese Stelle ermöglicht es mir, mein Training sowie mein Umfeld zu professionalisieren und mich im Hinblick auf Tokio 2020 optimal vorzubereiten."

Alle Sommer-Sportsoldaten sind ab Februar 2017 beim Heer mit einem 100-Prozent-Pensum (50-Prozent-Salär) als Zeitmilitär-Spitzensportler angestellt und militärversichert. Die Anstellung dauert bis nach den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio.

In den Wintersportarten profitieren bis nach den Winterspielen 2018 in Pyeongchang noch Luca Aerni (Ski alpin), Jonas Baumann (Langlauf), Gianluca Cologna (Langlauf), Gregor Deschwanden (Skispringen), Alexander Fiva (Skicross), Armin Niederer (Skicross), Benjamin Weger (Biathlon), Denise Feierabend (Ski alpin), Patrizia Kummer (Snowboard) und Julie Zogg (Snowboard) von der Militär-Förderung.

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