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Bei den Gemeindewahlen im Kanton Genf kann das rechtsbürgerliche Mouvement citoyen genevois (MCG) einen grossen Sieg feiern: In 17 Gemeinden stellt es neu insgesamt 53 Vertreter in den Parlamenten. Die Protestbewegung schaffte am Sonntag zudem auch den Sprung ins Genfer Stadtparlament.

Während das MCG bei den Kommunalwahlen 2007 das nötige Quorum von sieben Prozent für den Einzug in die Genfer Legislative noch verpasst hatte, eroberte es dieses Mal 11 der insgesamt 80 Sitze.

Insgesamt war die 2005 gegründete Partei in 19 Gemeinden mit einer eigenen Liste angetreten - beflügelt durch das gute Abschneiden bei den Kantonalen Wahlen 2009. Damals gelang es der Partei, ihre Sitzzahl von 9 auf 17 praktisch zu verdoppeln.

Erfolg in grossen und kleinen Gemeinden

Auch in Onex, einer Stadt mit rund 17'500 Einwohnern, konnte das MCG bei diesen Wahlen seine Sitzzahl praktisch verdoppeln: Von fünf auf neun. In den meisten restlichen Gemeinden eroberte es ein oder zwei Mandate.

Das MCG, das sich als "weder rechts noch links" bezeichnet, gewann seine Sitze auf Kosten der Bürgerlichen und der Linken und machte seiner Bezeichnung alle Ehre.

Nicht geschafft hatte es die Protestpartei hingegen in Avully - einer rund 1800-Seelen-Dorf - und in Cologny, einer Gemeinde mit rund 5000 Einwohnern.

Grosse Verlierer sind FDP und Liberale

Für die übrigen Parteien der Rechten und der Mitte waren diese Wahl jedoch mit Verlusten verbunden. Für die Freisinnigen und die Liberalen war es gar ein Debakel: Zum ersten Mal traten die beiden Parteien, die im Kanton Genf noch nicht offiziell fusioniert haben, gemeinsam an.

Waren sie bis anhin mit 19 Sitzen im Genfer Stadtparlament vertreten - 10 Liberale und 9 Freisinnige - kommen sie neu nur noch auf 15 Sitze. Die gemeinsame Strategie scheint sich damit nicht ausbezahlt zu haben.

Die CVP ihrerseits kommt neu noch auf sieben Sitze - zwei weniger als bisher. Auch die SVP muss einen Sitz abgeben und hält noch acht Mandate. Das nötige Quorum von sieben Prozent nicht geschafft haben hingegen die Grünliberalen. Ihnen bleibt damit der Einzug ins Genfer Stadtparlament verwehrt.

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SDA-ATS