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In Mexiko sind nach Behördenangaben innerhalb eines halben Jahres mindestens 11'333 Einwanderer verschleppt worden. Hinter einem Grossteil der Entführungen steckten vermutlich Drogenkartelle, teilte die Nationale Menschenrechtskommission am Dienstag in Mexiko-Stadt mit.

Bei den meisten Opfern handle es sich um Einwanderer aus Honduras, El Salvador, Guatemala und Kuba. Sie wurden zwischen April und September vergangenen Jahres entführt. Vermutlich wollten die Kartelle damit Lösegeld erpressen oder ihre Geiseln als Mitarbeiter rekrutieren, erklärte die staatliche Kommission.

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SDA-ATS