Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Bei einem Angriff eines fünfköpfigen Todeskommandos der Taliban auf eine Bank in Dschalalabad im Osten Afghanistans sind am Samstag mehrere Dutzend Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl der Todesopfer stieg bis am Sonntag auf mindestens 42.

Wie der Sprecher des afghanischen Innenministeriums, Zemarai Bashiri sagte, waren unter den Toten 21 Soldaten und Polizisten. Am Samstag war noch von 18 Toten die Rede gewesen.

Bei dem Überfall der Extremisten wurden zudem 71 Menschen verletzt, manche von ihnen schwer. Unter den Verletzten waren laut den Behörden auch der Vize-Polizeichef in der Provinz und der Provinzchef der Kriminalpolizei.

Die Extremisten, die sich als afghanische Soldaten verkleidet hatten, waren am Samstagvormittag in die Filiale der Kabul Bank eingedrungen und hatten dort aus automatischen Waffen das Feuer auf Angestellte und Kunden eröffnet.

Als die Polizei gegen das Gebäude vorrückte, starben vier Angreifer im Kugelhagel. Ein Angreifer wurde festgenommen. Er stamme aus Pakistan, berichtete Ministeriumssprecher Bashiri.

Die Angreifer hatten einen Zeitpunkt gewählt, zu dem sich vor den Schaltern lange Schlangen gebildet hatten, da am Samstag die Gehälter an die Sicherheitskräfte ausgezahlt werden. Die Kabul Bank ist die grösste Privatbank Afghanistans. Über sie werden die Gehälter der Polizei, der Armee und anderer staatlicher Behörden abgewickelt.

Die radikal-islamischen Taliban bekannten sich wenig später zu dem Angriff. Präsident Hamid Karsai verurteilte den Angriff gegen friedliche Menschen, die "Bankgeschäften nachgehen oder ihre Gehälter abheben wollten", als "un-islamisch".

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS