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Die Tessiner Polizei ist im Jahr 2012 mit einer wachsenden Anzahl von Finanzdelikten konfrontiert worden. Insgesamt 181 Verfahren seien abgeschlossen worden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Im Vorjahr war es 172 Verfahren. Insgesamt wurden 205 Fälle bearbeitet.

25 Verdächtige wurden im vergangenen Jahr wegen Finanzdelikten festgenommen, und über 600 Personen wurden vernommen. In der Mehrheit der Fälle lauten die Vorwürfe auf Dokumentenfälschung, Betrug und Veruntreuung.

Besonders häufig sind gemäss Polizeiangaben Sozialversicherungen Opfer von Betrügereien geworden. Der Schaden belaufe sich auf mehrere Millionen Franken.

Falsche Abrechnungen an Krankenkassen

Unter anderem wird gegen einen Schönheitssalon in Lugano ermittelt, dessen Kunden bei den Krankenkassen offenbar falsche Abrechnungen eingereicht haben. Die betroffenen Versicherungen haben laut Polizei auf diese Weise für rund 100 Versicherte etwa 500'000 Franken zu viel bezahlt.

Im Visier der Ermittler steht auch ein Heimpflegedienst. Dieser soll zwischen 2005 und 2011 im Zusammenhang mit 30 Patienten überhöhte Rechnungen an die Krankenkassen ausgestellt und so bis zu 1,5 Millionen Franken erschwindelt haben.

Diverse Finanzdelikte sind auch an die Aktivitäten auf dem Tessiner Finanzplatz gebunden. So wurden Ermittlungen gegen einen Banker und ein Wechselstubenbesitzer aufgenommen, die im Verdacht stehen, rund 14 Millionen Franken veruntreut zu haben.

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SDA-ATS