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Nur noch Schwimmwesten zeugen von der entbehrungsreichen Reise der Flüchtlinge auf Lesbos: Übers Mittelmeer sind im ersten Quartal 2017 weniger Migranten nach Europa gekommen. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/THANASSIS STAVRAKIS

(sda-ats)

Die Anzahl der über das Mittelmeer in Italien angekommenen Flüchtlinge ist in den ersten drei Monaten 2017 im Vergleich zum Vorjahr um rund 30 Prozent gestiegen. Dabei ertranken auf der gefährlichen Überfahrt erneut zahlreiche Menschen.

Während im ersten Quartal des Vorjahres nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) 18'777 Menschen Italien über die sogenannte zentrale Mittelmeerroute erreichten, registrierte die IOM vom Jahresanfang 2017 bis zum 31. März mittags 24'280. Das entspreche einem Anstieg um 29,31 Prozent, sagte eine IOM-Sprecherin am Freitag der Nachrichtenagentur dpa.

Bis zum 26. März wurden 649 Migranten als tot oder vermisst eingestuft. Bei einem Schiffbruch Dienstagnacht wurden rund 140 Menschen erst in letzter Minute gerettet. Demgegenüber sprach die IOM 2016 von 714 Toten oder Vermissten zwischen Januar und März - und zwar nicht nur im zentralen Mittelmeer, sondern auch in der Ägäis.

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SDA-ATS